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Das Falkensteiner Schlosshotel Velden ist für alle Eventualitäten gewappnet. Einen Einblick gibt Julia von Deines im Interview mit der Redaktion first class.

„Die Sehnsucht nach Urlaub und Reisen ist groß“

Datum: 09.04.2021Quelle: Redaktion first class | Bilder: Oliver Weberberger © Falkensteiner Hotels & Residences | Ort: Velden

Das Falkensteiner Schlosshotel Velden am Wörthersee ist dank seiner kreativen Leitung für alle Eventualitäten gewappnet. Im Gespräch mit der Redaktion erklärt Julia von Deines warum. Sie leitet das Hotel seit 2018 gemeinsam mit ihrem Mann Constantin.

Julia und Constantin von Deines
Julia und Constantin von Deines

Frau von Deines, wie kommen Sie persönlich durch die Krise?

Mein Mann Constantin und ich sind beide sehr positive Menschen und uns wird auch nie langweilig. Wir suchen uns immer wieder neue Aufgaben. Da wir beide sehr für unseren Beruf brennen, tüfteln wir auch im Hintergrund stets an neuen Ideen. Wir finden auch das Falkensteiner Schlosshotel Velden wirklich traumhaft schön. Es ist so facettenreich und es gibt so viele kreative Spielwiesen für uns. Aber wir wollen jetzt natürlich auch endlich wieder Gäste begrüßen dürfen, das vermissen wir schon sehr. Unser ganzes Team fiebert dem Tag entgegen, an dem es wieder losgeht und wir unsere Besucher betreuen und verwöhnen können. Dieser Wunsch wird nun von Tag zu Tag immer größer.

Die Gäste haben ja bestimmt auch schon Sehnsucht.

Tatsächlich bekomme ich per E-Mail viele Anfragen, mit der Bitte um eine sofortige Mitteilung, wenn denn dann unser Wiedereröffnungstermin feststeht. Auch über die Social-Media-Kanäle kommen ganz viele Anfragen, wann wir denn endlich wieder aufmachen. Uns ist es wichtig mit unseren Gästen in Kontakt zu bleiben und da spüren wir schon, wie groß die Sehnsucht nach Urlaub und Reisen mittlerweile ist.

Worauf werden die Gäste Ihrer Meinung nach besonders Wert legen, wenn es wieder losgeht?

Ich denke, dass dem Gast vor allem wichtig sein wird, dass Räumlichkeiten so konzipiert sind, dass entsprechende Abstände gehalten werden können. Wir haben nun auch Angebote, die gewisse Dinge ins Zimmer verlagern – bei uns haben die Zimmer eine Größe, die dies ermöglicht. Der Gast kann sich etwa Yogamatten oder Hanteln auf sein Zimmer bestellen, wenn er den Yogaraum oder das Fitnessstudio nicht besuchen möchte. Wir haben bereits im vergangenen Sommer festgestellt, dass solche Services vermehrt nachgefragt werden und können uns vorstellen, dass ähnliche Nachfragen auch noch steigen werden. Wir werden in diesem Punkt auch noch weiter nachrüsten. Zudem haben wir unter dem Motto „Spa goes nature“ jetzt mehrere Aktivitäten vom Spa-Bereich nach draußen in den umliegenden Wald oder die Berge verlagert, um Abstände, Frischluft und auch die Natur noch stärker mit einzubeziehen. Um der wachsenden Achtsamkeit in Bezug auf Gesundheit und Fitness entgegenzukommen bieten wir zum Beispiel auch beim Frühstück nun täglich einen anderen frischgepressten Vitaminboost in Form eines Shots an.

Haben Sie die Lockdownzeit auch zur Umgestaltung genutzt?

Wir haben das Restaurant Seespitz überarbeitet, den Außenbereich vergrößert und neue Möbel angeschafft. Wir wollten eine neue Außenbestuhlung und im Inneren eine etwas gemütlichere Möblierung. Es gibt nun statt einer Lounge zwei Lounges, rechts und links vom Seespitz. Zudem haben wir gemeinsam mit Martin Dehurst einen Indoorgolf-Raum gebaut. Der Golfprofi hat uns als Basisstation gewählt, um sowohl mit seinen als auch unseren Gästen verschiedene Golfaktivitäten durchzuführen. Die Idee ergab sich in einem Gespräch und nun haben wir sie verwirklicht und können so unsere Golfsaison etwas verlängern.

Gibt es schon genaue Informationen über die Hygiene-Auflagen für den Restart?

Das wurde bisher seitens der Regierung noch nicht klar kommuniziert. Es gibt jetzt in vielen öffentlichen Bereichen die Pflicht für das Tragen von FFP2-Masken, aber wir sind auch gespannt, welche Auflagen für die Hotellerie und Gastronomie im Speziellen kommen. Wir haben jetzt einfach in verschiedene Richtungen geplant, damit wir schnell reagieren können, sobald es wieder los geht. Wir warten zwar erst noch die konkreten Auflagen ab, aber wir haben hier gemeinsam mit externen und internen Partnern mit unseren Safe Hotel-Maßnahmen auch schon vorgebaut.

Wie geht es Ihren Mitarbeitern?

Wir haben Hilfen vom Österreichischen Staat bekommen und mussten dadurch keinen unserer Mitarbeiter kündigen. Anders als in Deutschland gibt es in Österreich ein noch tiefergehendes Modell der Kurzarbeit. Von dem machen wir Gebrauch, um unsere Mitarbeiter zu halten. Jeder Mitarbeiter hat zudem die Zeit genutzt, um sich fortzubilden oder Ideen zu verwirklichen, die im normalen Geschäftsalltag häufig auf der Strecke bleiben müssen.
Die Falkensteiner Akademie hat überdies für alle Häuser Trainings organisiert, darunter befinden sich auch Fitness- oder Yoga-Live-Session, an denen jeder Mitarbeiter teilnehmen kann. Was ich auch sehr schön finde ist, dass Otmar Michaeler, CEO der Falkensteiner Gruppe, einmal im Monat zu einer Videokonferenz zum aktuellen Satus Quo einlädt. Wir hören auch immer mal wieder von anderen Betrieben außerhalb der Falkensteiner-Gruppe, dass Mitarbeiter abwandern, aber bei uns ist das nicht spürbar. Wir haben eine gute Ausgangslage und sind positiv. Das versuchen wir auch an unser Team weiterzugeben. Wenn wir wieder aufmachen, freue ich mich allerdings auch sehr unser Team wieder einmal live zu sehen und nicht immer nur per Videocall.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

Redaktion first class

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