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Logis Hotels

Logis Hotels ziehen Corona-Bilanz

Datum: 24.09.2020Quelle: Logis Hotels | Ort: Dresden

Traditionell ziehen die Logis Hotels jedes Jahr nach dem Sommer eine erste Jahresbilanz. Im Coronajahr 2020 fällt diese Zwischenbilanz sehr gemischt aus. Als größte Kooperation unabhängiger Hotels und Restaurants in Europa vereinen die Logis Hotels mit ihren sechs Marken rund 2.400 Hotels mit 47.000 Zimmern sowie 1.800 Restaurants in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien, Andorra und Italien. Im Ursprungsland Frankreich repräsentiert Logis stolze 16 Prozent der französischen Hotellerie.

Steigende Umsatzzahlen im Sommer

Karim Soleilhavoup
Karim Soleilhavoup

Der Sommer selbst kann sich in den Mitgliedsländern absolut sehen lassen: Im Juli und August 2020 konnte Logis die Umsätze um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. „Das sind sehr gute Ergebnisse, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten Buchungen super kurzfristig getätigt wurden, insbesondere im August. Hinzu kamen massive Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen bzw. touristischen Zielen“, erläutert Karim Soleilhavoup, Generaldirektor der Logis Hotels. Positiv ist zudem, dass der durchschnittliche Gesamtbuchungsbetrag der Gäste um acht Prozent gestiegen ist – die Gäste haben also längere Aufenthalte oder mehr Extras gebucht.

Für die deutschen Logis-Hotels sehen die Zahlen sogar noch besser aus: „Wir verzeichnen in Deutschland für den Zeitraum Juli und August im Vergleich zum Vorjahr sogar 21,34 Prozent Umsatzsteigerung. Auch liegt in Deutschland die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 2,15 Tagen im Vergleich zu 1,9 im Vorjahr deutlich höher. Diese Zahlen sind hervorragende Ergebnisse der Sommersaison und belegen, dass in Corona-Zeiten viele Gäste verstärkt regional verreist sind“, erläutert Tina Weßollek, Präsidentin der deutschen Logis-Hotels.

Verluste zu Jahresbeginn

Trotzdem konnten die sehr guten Ergebnisse des Sommers die Verluste der coronabedingten Beschränkungen und Schließungen nicht ausgleichen: „Seit dem 1. Januar 2020 sind die Umsätze um 30 Prozent eingebrochen. Die Sommersaison hatte keine reelle Chance für eine Aufholjagd der Verluste des Jahresbeginns“, so Karim Soleilhavoup.

Redaktion first class

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