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Kurzarbeit

Kurzarbeitergeld verlängert

Datum: 26.08.2020Quelle: Dehoga | Bild: Colourbox.de | Ort: Berlin

Der Koalitionsausschuss hat das Kurzarbeitergeld und die Überbrückungshilfen verlängert. Bis Ende nächsten Jahres bleibt die derzeitige Regelung zur Kurzarbeit bestehen. Die mögliche Bezugsdauer geht jetzt bis zum 31. Dezember 2021. Die aktuell geltenden Sonderregelungen über den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld, dass kein Aufbau negativer Arbeitszeitsalden erforderlich ist und nur 10 Prozent der Belegschaft eines Betriebes von einem Entgeltausfall betroffen sein müssen, gilt bis zum 31. Deze,ber 2021 fort für alle Betriebe, die bis zum 31. März 2021 mit der Kurzarbeit begonnen haben.

Weiterhin wird das Kurzarbeitergeld auf 70 bzw. 77 Prozent ab dem vierten Monat und auf 80 bzw. 87 Prozent ab dem siebten Monat erhöht und bis zum 31. Dezember 2021 für alle Beschäftigten verlängert, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig erstattet

Eine zusätzliche Entlastung für betroffene Betriebe ist die Erstattung der Sozialbeiträge durch die Arbeitsagentur. Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis 30. Juni 2021 vollständig erstattet. Vom 1. Juli 2021 bis längstens zum 31. Dezember 2021 werden für alle Betriebe, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben, die Sozialversicherungsbeiträge hälftig erstattet. Diese hälftige Erstattung kann auf 100 Prozent erhöht werden, wenn eine Qualifizierung während der Kurzarbeit erfolgt. Voraussetzung ist, dass ein Weiterbildungsbedarf besteht, die Maßnahme einen Umfang von mehr als 120 Stunden hat und sowohl der Träger als auch die Maßnahme zugelassen sind.

Ebenfalls wurde beschlossen, die Überbrückungshilfen für besonders betroffene Betriebe zu verlängern und zwar um vier Monate bis Ende dieses Jahres. Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Betriebe können damit bis 31. Dezember 2020 beantragt werden.

Von den bestehenden befristeten Hinzuverdienstmöglichkeiten wird die Regelung, dass geringfügig entlohnte Beschäftigungen (Minijobs bis 450 Euro) generell anrechnungsfrei sind, bis 31. Dezember 2021 verlängert.

Redaktion Gastroinfoportal

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