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Sternekoch Max Strohe und seine Partnerin Ilona Scholl unterstützen die Helden der Coronakrise mit einer besonderen Mission: #kochenfürhelden.

In der Krise für Helden kochen

Datum: 24.03.2020Quelle: www.kochen-fuer-helden.de, Instagram / Ort: Berlin

Die Branche ist bereits jetzt von der Coronakrise gezeichnet: Restaurants, Cafés, Hotels und auch Betriebscasinos haben geschlossen. Noch erlaubt sind dagegen Take-away-Angebote und Lieferservice. „Arbeitslos“ sind die Betriebe aber nicht. Einige nutzen die Zwangspause, um längst fällige Renovierungen durchzuführen oder ihren Mitarbeitern eine Weiterbildung zu ermöglichen. Und wieder andere unterstützen die Menschen und Institutionen, die gerade vor lauter Arbeit nicht mehr wissen, wo oben und unten ist: Pflegepersonal und Ärzte in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Pflegeeinrichtungen, aber auch Mitarbeiter von Jugendämtern und Corona-Testzentren. Sie alle können etwas Unterstützung brauchen!

Das dachten sich auch Sternekoch Max Strohe und seine Partnerin Ilona Scholl. Die beiden haben eine Mission: #kochenfürhelden.

#kochenfürhelden will Versorgungslücke schließen

Hinter #kochenfürhelden steht eine Gemeinschaft von Gastronomen in den Zeiten der Coronakrise, die von den beiden Gastgebern des Berliner Restaurants Tulus Lotrek ins Leben gerufen wurde. Die wohltätige Aktion versorgt alle mit Mahlzeiten, die dafür sorgen, dass das Leben unter den derzeitigen Umständen weiterläuft. Immerhin fallen durch die aktuelle Situation viele Versorgungsketten aus. Dadurch stehen die Menschen, die von der Gesellschaft zurzeit dringend gebraucht werden, oft ohne Mahlzeiten während ihrer Berufsausübung da. #kochenfürhelden will eben diese Versorgungslücke schließen. Mittlerweile sind auch Restaurants außerhalb Berlins auf die Aktion aufmerksam geworden: Seit einigen Tagen kochen auch Gastgeber aus Mainz, Freiburg, Hamburg, Wernigerode und München für Helden in ganz Deutschland.

So können Sie auch für Helden kochen

Was muss ich tun, wenn ich als Gastronom teilnehmen möchte?

Jeder, der Teil des Netzwerkes werden will, muss Helden des Alltags, die in Zeiten der Coronakrise dafür sorgen, dass das Leben unter den derzeitigen Umständen weiterläuft, mit Mahlzeiten während ihrer Berufsausübung unterstützen.

Wie nehme ich an der Aktion teil?

Eine Nachricht über das Kontaktformular der Netzwerk-Website ist ausreichend.

Wie finanziert sich #kochenfürhelden?

Jeder teilnehmende Gastronom organisiert die Finanzierung seiner individuellen Aktion eigenständig. Aufgrund der zunehmenden Bekanntheit des Netzwerkes, fällt es den Gastronomen leichter, spendenwürdige Institutionen zu finden und an Spenden für die individuelle Aktion zu kommen.

Welche Standards muss ich einhalten, wenn ich an der Aktion teilnehmen will?

Das Logo sowie das Missions-Statement von #kochenfürhelden sind in der Kommunikation zu übernehmen. Bei den Hygienestandards sind die gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen einzuhalten. In Zeiten von Corona ist darüber hinaus unbedingt kontaktarm zu arbeiten. Beachtet werden sollten u. a. Mindestabstände und die Reduzierung von sozialen Kontakten auf ein Minimum. Mehr Informationen finden Interessierte in den Empfehlungen auf der Website.

Speisenspende für Ärzte und Schwestern

Bereits in der vergangenen Woche (18.03.2020) haben wir über eine ähnliche Aktion berichtet. Das Münchner IssDichGlücklich wollte vor der Betriebsschließung noch etwas Gutes tun: „In Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, dass wir zusammenhalten und aufeinander acht heben. Daher haben wir all unser restliches Essen zu leckeren Bowls zusammengezaubert und an die Helfer im Krankenhaus Rechts der Isar gespendet“, hieß es im Instagram-Posting vom 17.03.2020. Den kompletten Beitrag darüber finden Sie hier.

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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