x
Datum: 25.09.2000Quelle: Ort: München

München. Auf dem Weg zum technischen Optimum profitieren die Verantwortlichen in der Küche nicht nur von mehr Wirtschaftlichkeit und höherer Produktivität, sondern vor allem vom Zeitgewinn für kreative und administrative Prozesse. Innovative Lösungen sind während der imega 2000, 6. Internationale Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, vom 15. bis 18. Oktober 2000 auf dem neuen Messegelände in München zu sehen.

So leistungsstark wie möglich und so aufwendig im Handling wie nötig – nach dieser Devise arbeiten Produktentwickler kontinuierlich an der Verbesserung von küchentechnischen Profigeräten und -anlagen. Die Automatisierung sowie die Technisierung von Garsystemen, Spülanlagen, Kühl- und Tiefkühlgeräten sowie Schankanlagen und Kassensystemen sind in den vergangenen Jahren immens voran getrieben worden. In dem Maße, in dem Herstellungsabläufe systematisiert und PC-Technologien weiterentwickelt werden, können sich Gastronomen, Hoteliers und Gemeinschaftsverpfleger das gebündelte Know-how in ihrem Betrieb zunutze machen.

Eines der wichtigsten Kriterien bei einer entsprechenden Investitionsentscheidung ist die langfristige Einsparung von Kosten, ob in Form von geringerem Mitarbeitereinsatz oder kürzeren Arbeitszeiten. Die optimierte Technik senkt den Einsatz von qualifizierten Mitarbeitern, ohne die Qualität der Endprodukte zu beeinträchtigen. Im Gegenteil: Ausgereifte Technik sichert im Regelfall eine kontinuierlich gute Leistung.
Auf dem Vormarsch sind „intelligente“ Lösungen, die Zeit und Aufwand erheblich reduzieren: Mehrere aufeinander folgende Arbeitsschritte werden zukünftig maßgeblich vereinfacht, komplizierte Produktionsprozesse mit einem einzigen Knopfdruck beziehungsweise einem simplen Mausklick in Gang gesetzt sowie Geräte mit deutlich weniger Bedienungsknöpfen ausgestattet. Hinter einem vermeintlich schlichten Outfit verbirgt sich ausgefeilte Technik, die je nach Programmierung exakt und produktspezifisch die Anforderungen des Benutzers erfüllt. Das Prinzip ist der Technologie für Computer sehr ähnlich, die gemäß „Plug and Play“ funktionieren. Angewendet auf die Profiküche könnte die Funktionsweise moderner Gargeräte demnach als „Plug and Cook“ (Anschließen und Kochen) bezeichnet werden.

Ergänzend zu den automatisierten Prozessen werden auch die Dienstleistungen rund um die Geräte optimiert. Ein Beispiel: Kontrolle, Pflege sowie Programmierung der durchweg EDV-gestützten Anlagen können in Zukunft so genannte Fernwartungssysteme erledigen. Nicht der Techniker in persona, sondern eine Servicekraft des jeweiligen Herstellers übernimmt die Analyse und Reparatur via Internet oder Modem. Der Anwender erhält somit „auf kurzem Weg“ eine Lösung für sein konkretes Problem und spart außerdem Kosten für Service und Wartung.

Zu den wohl ökonomisch interessantesten Versorgungssystemen der Zukunft gehört ohne Zweifel das Cook & Chill-Verfahren, das in anderen europäischen Ländern wie Großbritannien seit Jahren bereits zum Standard in Großküchen gehört. Speziell in der Gemeinschaftsverpflegung birgt dieses System wirtschaftliche und qualitative Vorzüge, die bislang nach Einschätzung von Fachleuten in Deutschland nur halbherzig genutzt werden. Ähnliches gilt für das Bankettsystem, dessen „Geheimnis“ die punktgenaue Regenerierung von Speisen ist.

Gastroinfoportal

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Saskia Schuller Saskia Schuller ist neue Director of Sales and Marketing im Raffles Praslin, Seychelles. Seit April 2014 verantwortet sie die Verkaufs- und Marketinga...
Zu Besuch bei BHS Corrugated Ein Zwitter zwischen Free Flow- und klassischem Restaurantkonzept mit Tischservice – so lässt sich die öffentliche Betriebsgastronomie von BHS Corruga...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Send this to friend