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Am 18. und 19. Juli kämpfen erneut Talente um den Einzug ins Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Heute stellen wir den Kandidaten Yann Bosshammer vor.

Im Portrait: Yann Bosshammer

Datum: 08.07.2021Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest.

Nun stehen am 18. und 19. Juli das 2. und 3. Vorfinale an. Wir stellen Ihnen hier die teilnehmenden Kandidaten vor, denn die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Mehrere Hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Doch welche Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Wettbewerbs sind wir nicht nur bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor. Heute im Portrait: Yann Bosshammer.

Yann Bosshammer – Souschef, Opus V, Mannheim

Der junge Souschef schaut bereits auf einige beachtliche Stationen sowohl in der französischen als auch der deutschen Gastronomielandschaft zurück. Geboren und aufgewachsen in Frankreich absolvierte er dort auch seine Kochausbildung im Restaurant und Spa Diana in Molsheim sowie im Restaurant Le Parc in Obernai. Erste Erfahrungen in der Sternegastronomie sammelte er im Le Jardin Secret in La Wanzenau in Frankreich bevor es ihn nach Deutschland ins Hôtel & Restaurant Schloss Eberstein in Gernsbach zog. Nach drei Monaten im Restaurant „Aubergine“ in Kapstadt verschlug es ihn, mit der Absicht sein Handwerk zu perfektionieren und von den bedeutendsten Köchen des Landes zu lernen, in die Kaderschmiede Restaurant Schwarzwaldstube in Baiersbronn wo er unter Harald Wohlfahrt sowie Torsten Michel arbeitete.

An der deutschen Sternegastronomie schätzt er besonders, dass sie sich stetig weiterentwickelt, kreativer und moderner wird und Einflüsse verschiedener Küchen vereint. Seit 2019 ist er als Souschef im Mannheimer Sternerestaurant Opus V tätig. Dort will er seine Gäste mit einer erstklassigen Küche glücklich machen. „Auch in der Sterneküche dürfen einmal Fehler passieren, doch es ist meine Aufgabe als guter Souschef, dass diese Fehler nicht beim Gast ankommen“, erklärt er.

Mit seiner kulinarischen Kombination aus Tradition, Heimat und Moderne will der junge Koch auch beim Wettbewerb überzeugen und sich den Einzug ins Finale sichern. Wettbewerbserfahrung bringt er bereits mit. 2017 war er als Assistent von Daniele Tortomasi beim Live-Wettbewerb dabei und kämpfte sich gemeinsam mit ihm bis ins Finale. Nun wird er selbst die Führung übernehmen und es vielleicht ins Finale schaffen.

Im Gespräch: Yann Bosshammer

Yann, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Bei diesem Wettbewerb sehe ich eine Chance, um mich und meine Kunst zu präsentieren, aber auch um die Erfahrung zu machen, wie meine Leistung auf dem Teller von großen Chefs bewertet wird.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Mein Assistent Logan und ich verbringen viel Zeit zusammen und gerade jetzt versuchen wir das beste jede Woche bei dem Training zu geben, um das beste Menü bei „Koch des Jahres“ zu Liefern.

Weißt du schon, wie du die Challenges umsetzen wirst?

Wir werden das beste geben, aber meiner Meinung nach ist die Konzentration der Schlüssel zum Erfolg.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Bei einem solchen Wettbewerb will jeder Teilnehmer gewinnen. Ich sehe das einfach als Chance,  um meine Karriere eine neue Richtung zu geben.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Weil für mich die Aspekte Modernität, Tradition und Gastfreundschaft ebenso wie für den Wettbewerb eine große Rolle spielen. Und falls ich gewinne, habe ich auch schon ein Engagement für die Europa Miniköche im Visier.

Danke für das Gespräch!

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Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit / Jeanette Lesch

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