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Am 18. und 19. Juli kämpfen erneut Talente um den Einzug ins Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Als letztes stellen wir den Kandidaten Sebastian Schwesinger vor.

Im Portrait: Sebastian Schwesinger

Datum: 14.07.2021Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest.

Nun stehen am 18. und 19. Juli das 2. und 3. Vorfinale an. Wir stellen Ihnen hier die teilnehmenden Kandidaten vor, denn die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Mehrere Hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Doch welche Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Wettbewerbs sind wir nicht nur bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor. Den Anfang macht Sebastian Schwesinger.

Sebastian Schwesinger – Küchenchef, Genussfabrik, Linz (AT)

Sebastian Schwesinger hat über 15 Jahre Erfahrung als Koch. Er absolvierte seine Ausbildung im Ratskeller in Altenburg und war seither in zahlreichen Restaurants im In- und Ausland tätig. Besonders prägend war dabei für ihn seine Zeit in Chicago (USA), wo er als Sous Chef im Restaurant „Avec“ und im Restaurant „Grace“ tätig war. Während seiner Zeit im „Grace“ erlangte das Lokal seinen zweiten Michelinstern. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland folgten zahlreiche Stationen als Küchenchef in Leipzig, darunter im Restaurant „Schaarschmidt’s“ oder im „Laggner Augustiner“.

Seit Sommer 2019 arbeitet er für die Genussfabrik mit Sitz in Linz (AT) und hilft als Küchenchef immer da aus wo es gerade brennt. „Wir sind ein Personaldienstleiter, das heißt wir sind die Feuerwehr für die Gastronomie, wir greifen ein wo Leute krank werden, oder aus anderen Gründen ausfallen“, erklärt er. Wie lange er dann jeweils in einem Restaurant tätig ist, ist ganz unterschiedlich – das kann mal nur für ein Wochenende aber auch für mehrere Monate sein. Als Küchenchef auf Zeit muss er dann von jetzt auf gleich ein ihm völlig unbekanntes Team leiten. „Es ist eine immense Herausforderung, denn du kommst irgendwohin und musst sofort funktionieren – du hast keine Zeit dich einzuarbeiten“, berichtet er. Besonders wichtig sei ihm dabei jedem Team auch immer etwas mit auf den Weg zu geben und nach Ablauf der Mietzeit das Restaurant mit einem guten Gefühl verlassen zu können. Durch seine Fähigkeit, sich blitzschnell an ein neues Umfeld und an eine neue Situation anzupassen erhofft er sich auch einen Vorteil im Live-Wettbewerb.

Im Gespräch: Sebastian Schwesinger

Sebastian, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Um einmal zu sehen, wo man im Vergleich zu den Top-Kollegen steht und ein ganz klein wenig auch für das eigene Ego.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Üben, üben und nochmal üben, sofern es der Alltag denn zulässt.

Weißt du schon, wie du die Challenges umsetzen wirst?

Ja, aber wir verraten nichts 😉 Aber so viel sei gesagt: Die Challenges waren zum Teil sehr spannend und haben einen schon gefordert.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Da wir den Wettbewerb ganz entspannt angegangen sind und es in erster Linie um die Kollegen und tolle Menschen geht, werden wir einfach eine gute Zeit haben und viele Erfahrungen sammeln.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Weil wir geiles Essen machen!

Danke für das Gespräch!

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Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit / Jeanette Lesch

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