x
Am 18. und 19. Juli kämpfen erneut Talente um den Einzug ins Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Heute stellen wir den Kandidaten Peter Reithmayr vor.

Im Portrait: Peter Reithmayr

Datum: 12.07.2021Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest.

Nun stehen am 18. und 19. Juli das 2. und 3. Vorfinale an. Wir stellen Ihnen hier die teilnehmenden Kandidaten vor, denn die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Mehrere Hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Doch welche Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Wettbewerbs sind wir nicht nur bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor. Heute im Portrait: Peter Reithmayr.

Peter Reithmayr – Küchenchef, Küchenchef Gourmet Restaurant Aqarium und den Geinberg 5 Villen, Geinberg (AT)

Mit seinen 38 Jahren blickt Peter Reithmayr bereits auf eine Vielzahl von Stationen im In- und Ausland zurück. Nach der Ausbildung im „Gut Brandlhof“ in Saalfelden folgten verschiedene Positionen im „Arabella Sheraton Fuschl & Davos“, bis er als Demi Chef de Partie im „The Westin“ Dublin das erste Mal mit Fine Dining in Berührung kam. Unter Sternekoch Reinhard Gerer perfektionierte er im Restaurant „Korso“ des Hotel Bristol in Wien die Kunst des Abschmeckens, bevor er 2006 als Chef de Partie im Gourmet-Restaurant „Le Fontainebleau“ im The Westgate Hotel in San Diego – damals unter den Top 100 Restaurants in Kalifornien – landete. Nach seiner Rückkehr ins „Gut Brandlhof“ 2008 zog es ihn abermals in die Ferne und er war sechs Monate als Chef de Partie auf der „Seaborn“ unterwegs. Zurück in Österreich arbeitete er als Souschef im Fünf-Sterne-Hotel „Maximilian“ in Bad Grießbach bevor er 2012 im Gourmetrestaurant „Aqarium“ und den „SPA Villas Geinberg 5“ seine Heimat fand. Hier leitet er ein 12-köpfiges Team von sechs Frauen und sechs Männern. Für ihn stehen nicht nur enge Lieferkontakte und ein hohes Qualitätsbewusstsein im Fokus, sondern auch nachhaltige Themen wie Plastikreduktion und das Einführen eines AMA Genussregion Zertifikates.

Vom Wiener Schnitzel bis hin zum Gourmetmenü, bei dem ausschließlich österreichische Produkte, wie die steirische Garnele, der Eismeersaibling aus der Steiermark oder Alpenkaviar aus Oberösterreich zum Einsatz kommen, verwöhnt Peter Reithmayr seine Gäste mit seinen Interpretationen der französischen und österreichischen Küche. Für die Zukunft der Gastronomie wünsche er sich, dass das Berufsspektrum der gesamten Gastronomie wieder höher bewertet, geachtet und honoriert werde und mehr junge Menschen eine erfüllende Arbeit in dieser Branche fänden. „Denn Koch sein ist nicht nur ein Job, sondern eine Lebenseinstellung,“ sagt er.

Im Gespräch: Peter Reithmayr

Peter, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Ich wollte mir selbst beweisen, dass ich das kann. Außerdem habe ich schon seit ein paar Jahren überlegt, ob ich mitmachen sollte.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Ich versuche mir Freiräume zu schaffen, sodass ich Zeit habe, um mich mit meiner Assistentin vorbereiten und die Gerichte sowie Abläufe üben kann.

Weißt du schon, wie du die Challenges umsetzen wirst?

Wir üben jeden Ablauf und sind uns sicher, dass wir die Aufgaben sehr gut umsetzen werden.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Ich denke da vielleicht anders, aber ich konzentriere mich auf meine Gerichte. Grundsätzlich glaube ich, dass jeder, der so weit gekommen ist, das Potenzial hat zu gewinnen! Und Konkurrenz spornt ja erst so richtig an 😉

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Meine Assistentin und ich sind ein gutes Team und wir sind von unserem Menü und unserer Kochkunst überzeugt!

Danke für das Gespräch!

00Days
00Hours
00Min
00Sec

Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit / Jeanette Lesch

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Im Portrait: Stephan Haupt Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest. Nun ste...
Im Portrait: Yann Bosshammer Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest. Nun ste...
Im Portrait: Udo Knörlein Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest. Nun ste...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Send this to friend