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Am 18. und 19. Juli kämpfen erneut Talente um den Einzug ins Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Heute stellen wir den Kandidaten Nicolas Rathge vor.

Im Portrait: Nicolas Rathge

Datum: 06.07.2021Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L | Bilder: privat, Koch des Jahres |  Ort: Freiburg, München

Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest.

Nun stehen am 18. und 19. Juli das 2. und 3. Vorfinale an. Wir stellen Ihnen hier die teilnehmenden Kandidaten vor, denn die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Mehrere Hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Doch welche Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Wettbewerbs sind wir nicht nur bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor. Heute im Portrait: Nicolas Rathge.

Nicolas Rathge – Küchenchef & Geschäftsführer, Oma Wilma, Sylt

Auf Sylt ist Nicolas Rathge kein unbekanntes Gesicht. Als gebürtiges Inselkind ist er dort aufgewachsen und hat bereits als 15-Jähriger angefangen in der hiesigen Gastronomieszene zu arbeiten. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er im renommierten Sternerestaurant Jörg Müller auf Sylt und blieb der Sternegastronomie einige Jahre treu mit Stationen im Restaurant Margaux by Michael Hoffmann in Berlin und Sölring Hof by Johannes King auf Sylt. Es folgte eine kulinarische Reise mit der MS Europa – eine Erfahrung die er jedem Jungkoch ans Herz legen würde.  Zurück auf der Insel verlieh er als Chef de Partie, Sous Chef und Küchenchef noch einigen Sylter Gastronomien seine Handschrift bevor er sich 2019 endlich seinen Traum erfüllte – ein eigenes Restaurant.

Im „Oma Wilma“ begeistert er seine Gäste seither mit exzellenter friesischer Heimatküche. Hier inszeniert er traditionelle Gerichte neu und bringt so mit handwerklicher Perfektion seine Liebe zu Sylt auf den Teller. Auch in Zukunft sieht er sich auf der Insel und plant sogar ein zweites rein vegetarisches Restaurant zu eröffnen. „Für mich ist Sylt Heimat und ich möchte aus diesem Universum auch erstmal nicht heraus“, sagt er.

Im Gespräch: Nicolas Rathge

Nicolas, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Ich lebe auf Sylt und bin auch hier geboren. Für mich ist dieser Wettbewerb eine neue Herausforderung und ein guter Test.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Ich bereite mich intensiv darauf vor, in dem ich die Gerichte sehr oft durchgehe und auch immer weiter schaue, welche Abläufe ich noch verbessern kann.

Weißt du schon, wie du die Challenges umsetzen wirst?

Ja, denn ohne Vorbereitung würde sich in einer solchen Zeit und auf dem hohen Niveau kein Der-Gang-Menü kochen lassen.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Ich sehe die anderen nicht als Gegner, sondern eher als Wegbegleiter auf diesem Trip durch den Wettbewerb. Nichtsdestotrotz habe ich vor jedem Einzelnen großen Respekt.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Ich setze mein Haupt-Augenmerk auf den Geschmack und nicht ausschließlich auf die Optik oder die Show. Und ich denke, dass das reicht, um jeden zu überzeugen.

Danke für das Gespräch!

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Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit / Jeanette Lesch

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