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Am 18. und 19. Juli kämpfen erneut Talente um den Einzug ins Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Dieses Mal stellen wir den Kandidaten Michael Wankerl vor.

Im Portrait: Michael Wankerl

Datum: 05.07.2021Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest.

Nun stehen am 18. und 19. Juli das 2. und 3. Vorfinale an. Wir stellen Ihnen hier die teilnehmenden Kandidaten vor, denn die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Mehrere Hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Doch welche Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Wettbewerbs sind wir nicht nur bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor. Heute im Portrait: Michael Wankerl.

Michael Wankerl – Küchenchef & Geschäftsführer, Gerüchteküche, Graz (AT)

Der Küchenchef und Inhaber des Grazer Restaurants „Gerüchteküche“ blickt bereits auf 26 Jahre Berufserfahrung zurück. Nach seiner Kochausbildung im „Hotel Bachmair am See de Luxe“ in Rottach Egern kochte er in zahlreichen Gourmetrestaurants wie dem „Restaurant Glockenbach“ in München oder dem „Restaurant Sieben“ in Nürnberg. Für eine berufliche Veränderung zog er nach Graz und fand in Österreich schon bald seine neue Wahlheimat.

2014 wagte er dann den Sprung in die Selbstständigkeit und eröffnete sein eigenes Restaurant. Hier verfolgt er ein besonderes Konzept: Den Gast erwartet keine Speisekarte, sondern ein ständig wechselndes Überraschungsmenü – frei nach dem Motto „Es wird gegessen was auf den Tisch kommt“.  Manche Abende habe er sogar schon für jeden Tisch etwas anderes gekocht – je nachdem was die Zutaten hergaben.

Neben dem Geschmack stehen in seiner Küche Nachhaltigkeit und Minimalismus im Fokus. Er kocht 80 Prozent pflanzlich und 20 Prozent tierisch, setzt auf Regionalität und Saisonalität und erledigt seine Großeinkäufe mit seinem Lastenrad statt mit einem Auto. „Ich habe gelernt zu mir selbst zu stehen und mein eigenes Ding zu machen ohne Angst zu haben, dass es vielleicht jemandem nicht passt“, sagt er. Ein Erfolgsrezept das Früchte trägt und seine Stammkunden sehr zu schätzen wissen.

Im Gespräch: Michael Wankerl

Michael, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Ich habe mich beworben, weil ich den Austausch und den Wettkampf-Gedanken sehr schätze.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Ich koche in meinem Restaurant jeden Abend ein Überraschungsmenü für meine Gäste. Ich denke, dass ist die beste Vorbereitung.

Weißt du schon, wie du die Challenges umsetzen wirst?

Ich werde auch bei dieser Challenge versuchen meinem Credo treu zu bleiben und sehr stark mit heimischen Aromen und Produkten arbeiten. Nicht zu sehr verspielt, denn das spiegelt meine Idee von zeitgemäßer Küche wider.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Natürlich will jeder Teilnehmer gewinnen, aber in erster Linie sind die anderen Teilnehmer Mitbewerber und Kollegen. Deshalb ist es für mich kein Konkurrenzkampf.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Ich gewinne den Wettbewerb, weil es an der Zeit ist, dass nachhaltiges Arbeiten mit Produkten aus der Heimatregion belohnt wird.

Danke für das Gespräch!

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Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit / Jeanette Lesch

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