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Am 18. und 19. Juli kämpfen erneut Talente um den Einzug ins Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Heute stellen wir den Kandidaten Maximilian Huber vor.

Im Portrait: Maximilian Huber

Datum: 02.07.2021Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L. | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest.

Nun stehen am 18. und 19. Juli das 2. und 3. Vorfinale an. Wir stellen Ihnen hier die teilnehmenden Kandidaten vor, denn die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Mehrere Hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Doch welche Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Wettbewerbs sind wir nicht nur bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor. Heute im Portrait: Maximilian Huber.

Maximilian Huber – Chef de Partie, Restaurant Widder, Zürich (CH)

Nach seiner Ausbildung zum Koch im Hotel Grüner Wald in Freudenstadt, arbeitete Maximilian Huber als Chef de Partie in zahlreichen Sterneküchen Deutschlands und der Schweiz, darunter etwa von 2016 bis 2018 im Opus V in Mannheim an der Seite von Tristan Brandt und von 2018 bis 2020 im Restaurant Ecco in Zürich an der Seite von Stefan Heilemann. Nach der Schließung des Ecco Ende April 2020 folgte er gemeinsam mit seinem gesamten Team dem Ruf seines Küchenchefs Stefan Heilemann und arbeitet seither als Chef de Partie im Sternerestaurant Widder in Zürich. „Vom Spüler über die Servicemitarbeiter bis zum Souschef sind wir alle mit Stefan Heilemann aus dem Ecco in sein neues Restaurant gegangen – das ist gelebter Teamgedanke. Ich hatte noch nie ein Team, dass mich so mitreißt, wir haben eine tolle Energie, unterstützen uns gegenseitig und verfolgen alle dasselbe Ziel“, berichtet er.

Im Widder Restaurant wird den Gästen von Mittwoch- bis Sonntagabend die Möglichkeit geboten, ein kreatives Menü in schöner Atmosphäre zu genießen. Das Interesse an verschiedenen Geschmäckern und Aromen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen und diese zu erkunden und zu verstehen, sei es, was Maximilian Huber einst fürs Kochen begeistert habe und es bis heute tue. Die Botschaft, die er gerne voranbringen würde ist, dass: „der Respekt vor jedem einzelnen Produkt das Wichtigste ist, ob das eine Karotte für den Jus-Ansatz, ein frisch geschossenes Reh oder ein Stück Käse vom Affineur ist.“ Die Pure Schönheit der Lebensmittel zu präsentieren und mehr auf die Natur zu hören sei sein Ziel.

Im Gespräch: Maximilian Huber

Maximilian, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Der Wettbewerb gibt mir die Chance, mein Können und meine Art zu Kochen auf einer großen Bühne zu präsentieren. Außerdem freue ich mich auf neue Eindrücke und interessante Menschen der Branche.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Mit meinem Partner Miguel arbeite ich nun schon ein Jahr zusammen gemeinsam im Widder Restaurant. Wir proben gemeinsam die verschiedenen Abläufe des Wettbewerbs und präsentieren das Menü Menschen, deren Meinung wir schätzen und auf deren ehrliches Feedback wir vertrauen.

Weißt du schon, wie du die Challenges umsetzen wirst?

Mit meinem Menü habe ich versucht, der puren Schönheit und Geschmack der Natur eine Bühne zu geben. Wichtig war es mir, die signifikanten Wesenszüge der vorgegeben Grundprodukte herauszuarbeiten und mit möglichst wenigen Komponenten zu überzeugen. Umso sorgfältiger wurden die Lebensmittel dafür ausgesucht und verarbeitet. Es entstand ein Menü, dass die Aufmerksamkeit klar auf das für mich Wesentliche richtet.

Der Respekt vor jedem einzelnen Lebensmittel ist das Wichtigste und es ist ein Privileg mit den besten Produkten, welche uns die Natur zur Verfügung stellt, arbeiten zu dürfen.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Es ist etwas wunderbares, sich mit verschiedenen Menschen der Branche messen zu dürfen. Ich denke, der Konkurrenzgedanke sollte nicht im Vordergrund stehen. Viel wichtiger ist es voneinander zu lernen.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Miguel und ich bestechen durch unsere jugendliche Unbeschwertheit, unserer Offenheit und nicht zuletzt durch den Ehrgeiz, der Jury mit dem Menü zu zeigen, dass die kommende Generation die nötige Power und den Willen hat das kulinarische Zepter in die Hand zu nehmen.

Danke für das Gespräch!

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Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit / Jeanette Lesch

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