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Am 18. und 19. Juli kämpfen erneut Talente um den Einzug ins Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Heute stellen wir den Kandidaten Christian Loos vor.

Im Portrait: Christian Loos

Datum: 30.06.2021Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Mit Fabio Toffolon und Francesco D’Agostino stehen seit Anfang März die ersten beiden Finalisten für den Wettbewerb „Koch des Jahres“ fest.

Nun stehen am 18. und 19. Juli das 2. und 3. Vorfinale an. Wir stellen Ihnen hier die teilnehmenden Kandidaten vor, denn die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Mehrere Hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Doch welche Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Wettbewerbs sind wir nicht nur bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor. Heute im Portrait: Christian Loos.

Christian Loos – Souschef, Restaurant Philipp‘s by Schlosshotel Reichmannsdorf in Schlüsselfeld 

Für Christian Loos wird der Juli ein ereignisreicher Monat, denn er tritt nicht nur eine neue Stelle als Souschef im Restaurant Philipp‘s by Schlosshotel Reichmannsdorf in Schlüsselfeld an, sondern stellt sich auch der Herausforderung, die der Live-Wettbewerb „Koch des Jahres“ mit sich bringt. Bereits vergangenen Herbst konnte sich der 27-jährige Koch im schriftlichen Vorentscheid gegen 100 Mitbewerber aus ganz Deutschland durchsetzen und sich für das Vorfinale qualifizieren.

Ursprünglich wollte Christian Loos übrigens Krankenpfleger werden. Er begann seine Ausbildung, entdeckte dann aber schnell seine Leidenschaft fürs Kochen – nämlich indem er für seine Mitbewohner täglich Mahlzeiten zubereitete. „Mein Wohnheim entwickelte sich zum Hotspot für meine Kommilitonen und Freunde, die mal etwas Gescheites im Magen wollten. Es hat mir so viel Spaß gemacht sie mit meinem Essen glücklich zu machen – da wusste ich, dass ich Koch werden will“, erklärt er. Seine Kochausbildung absolvierte er im Exerzitienhaus Himmelpforten in Würzburg. Dort habe er besonders die Möglichkeit geschätzt sich frei zu entfalten und seine Ausbildungsinhalte mitzugestalten. Es folgten Stationen im Landgasthof Meier in Hilzhofen, wo er seinen Betriebswirt absolvierte sowie als Souschef im El Paradiso Catering in Nürnberg. Im Februar 2020 verschlug es ihn zurück in seine Wahlheimat Würzburg und er arbeitet seither als Chef de Partie im Sterne-Restaurant Philipp in Sommerhausen.

Im Gespräch: Christian Loos

Christian, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Ich fand die Idee toll, sich mit anderen der Branche vergleichen zu können und, mal abgesehen von den drei vorgegebenen Produkten, komplett frei in seiner Kreativität zu sein. Man kann zu 100 Prozent ein Menü nach eigenen Vorstellungen kreieren und hat durch die Teilnahme die Möglichkeit, ein extrem großes Netzwerk aufzubauen und Kollegen kennenzulernen.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Ich werde jeden Gang mit meinem Assistenten zu Hause kochen. Wenn es dort geht, schaffen wir es überall. Dabei werden wir auch Geräte, die wir zuhause nicht haben, so gut es geht improvisieren, um auch auf den Ausfall eines Gerätes vorbereitet zu sein. Auch im Kopf gehe ich oft das Menü und die Reihenfolge der Zubereitung durch.

Weißt du schon, wie du die Challenges umsetzen wirst?

Ich versuche mich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und möglichst konzentriert und organisiert zu agieren. Gerade das Üben mit dem Assistenten ist wichtig. Ansonsten gilt bei uns das Motto: Make it nice!

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Bei diesem Wettbewerb sehe ich niemanden wirklich als Konkurrenten. Vielmehr reden wir hier von Kollegen, mit denen man sich austauschen und neue Ideen sammeln kann. Da ich mich als den Teilnehmer mit der geringsten praktischen Erfahrung sehe und zudem noch nie bei einem solchen Wettbewerb teilgenommen habe, ist für mich das „Dabeisein“ schon eine große Ehre. Ich werde zusammen mit Harald, meinem Assistenten einfach das Beste geben. Und wenn das reicht, wäre ich überglücklich. Sollte es nicht klappe, wäre das aber auch kein Weltuntergan. Immerhin sind hier wirklich leidenschaftliche Talente am Werk, bei denen es jeder verdient hat!

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Sollte ich den Wettbewerb gewinnen, liegt es sicher an meiner Entschlossenheit immer das Beste aus den Produkten und der Situation zu machen. Ich habe, gerade in meiner Ausbildung, so oft gehört was ich nicht kann, um dann zu beweisen, dass ich es doch schaffen kann. Wieso dann nicht auch bei diesem Wettbewerb?

Danke für das Gespräch!

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Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit / Jeanette Lesch

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