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Gast-Ampel

Grünes Licht für die Gast-Ampel

Datum: 02.06.2020Quelle: Netzameisen Berlin UG | Ort: Berlin

Bei Rot bleib stehn, bei Grün schlemmen gehn: Weil von der Corona-Pandemie besonders jene Branchen finanziell betroffen sind, die vom Publikumsverkehr leben, haben drei Berliner Unternehmer eine technische Lösung entwickelt, um Kundenströme wie im Straßenverkehr eindeutig und effizient steuern zu können: Die Gast-Ampel. Sie zählt und zeigt Kunden vor dem Restaurant, ob ein Eintritt gemäß den Auflagen noch gestattet ist oder gewartet werden muss. “Uns war klar, dass gerade Gastronomen nach dem Lockdown die Ressourcen fehlen, um die Einhaltung der Auflagen abbilden zu können. Eine Aufgabe, die sich auch technisch lösen lässt”, sagt Jonas Fischer, Produktdesigner der Gast-Ampel, über die Entwicklung. Zusammen mit den Digitalisierungsexperten Arvid Picciani, Geschäftsführer der devguard GmbH, und Maximilian Pohl, Geschäftsführer der Socialwave GmbH, hat der 3D-Designer die Gast-Ampel entwickelt und will nun damit Gastronomen unter die Arme greifen.

Abhängig von der Fläche darf nur eine bestimmte Anzahl an Gästen das Restaurant oder die Bar betreten. “Die Anzahl muss überwacht und eintretende Personen müssen gezählt werden. Das bedeutet einen erheblichen Mehraufwand, den künftig eine Signallampe in Form einer Ampel am Eingang übernehmen kann”, sagt Fischer. Über einen Sensor zählt sie die eintretenden Gäste und schaltet auf Rot, sobald eine vom Lokalinhaber festgelegte Grenze überschritten wird. Verlassen einzelne Besucher das Restaurant, schaltet die Ampel wieder auf Grün.

Alle Informationen auf dem Smartphone

Restaurant- und Barbetreiber können mit dem Smartphone ganz einfach festlegen, wie viele Gäste in das Lokal dürfen. Eine App verrät, wie viele Besucher gezählt wurden. So bleibt die aktuelle Situation immer im Blick. Dafür müsse die Gast-Ampel lediglich mit dem bestehenden WLAN verbunden werden.

Simples Design in Form einer Ampel

“Wir wollten ein einfaches Produkt schaffen, das sich schnell installieren lässt und nicht teuer ist. Gerade jetzt möchte niemand zusätzlich hohe Ausgaben tätigen”, konstatiert Ideengeber Fischer. Dem Entwickler zufolge kann sie zudem nicht nur während der Corona-Pandemie sinnvoll genutzt werden. Auch danach lässt sich das System nutzen, um etwa die Auslastung im Restaurant nach Tages- und Uhrzeit zu erfassen, Statistiken zu erstellen und diese Informationen für das eigene Marketing zu nutzen.

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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