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Gründung der Union der Wirtschaft

Datum: 07.06.2021Quelle: Union der Wirtschaft | Colourbox.de | Ort: Berlin

Am Freitag, den 28. Mai wurde in Berlin der Verein Union der Wirtschaft gegründet. Folgende Gründungsmitglieder waren zugegen: Homeira Amiri (Centro Hotel Group), Ingo C. Peters (Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten), Dirk Iserlohe (HONESTIS AG) und Jörg Böckeler (Dorint GmbH), Georg Broich (Broich.Hospitalitygroup) Jürgen Thamm (SBI Innovation Management AG), Achim Meyer auf der Heyde (Vorstand des Deutschen Studentenwerks), Christian Zöger (Vorsitzender des AGA Unternehmensverbands), Michael Lambertz (ehemaliger Vorstand Marketing der TUI), Jörg Krebs (Direktor des Schweizer Fremdenverkehrsamtes), Cornelius Meyer (Vorstand Best Reisen), Hanna Kleber (Präsidentin des Corps Touristique e.V.) sowie Britta Dassler, MdB.

Die Union der Wirtschaft ist eine von Gerhard Bruder (Präsident des Institute of Culinary Art und Vizepräsident im Senat der Wirtschaft), Dr. Marcel Klinge (MdDB) sowie Alexander Aisenbrey, Geschäftsführer, Der Öschberghof, und Vorsitzender des Fair Job Hotels e.V. ins Leben gerufene politische, bundesweit agierende Denkfabrik für Foodservice, Hotellerie, Freizeitwirtschaft und Gastronomie.

Die Wertschöpfungskette verbinden

Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette dieser Industrie, die als Wirtschaftsfaktor mit mehr als drei Millionen Beschäftigten, tausenden von Firmen und mit über 300 Milliarden Jahresumsatz agiert, interdisziplinär zu verbinden, stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern sowie in der Zusammenarbeit mit der Politik präsenter zu werden. Langfristig möchte die Wirtschaftsunion die Realisierung eines Bundesministeriums für Wirtschaft und Tourismus als Ansprechpartner für die gesamte Wertschöpfungskette- von Industrie über Zulieferer, den Handel bis zu den Dienstleistern.

Die Union der Wirtschaft, die sich als überparteiliche, wertorientierte Vereinigung versteht, besteht aus einem Präsidium mit einem Präsidenten und maximal 10 Stellvertretern, einem Vorstand mit einem Vorsitzenden sowie bis zu zwei weiteren Mitgliedern, den fünf Beiräten, die jeweils eine Sparte der Branche vertreten, sowie die Mitgliederversammlung, die einmal jährlich zusammenkommt, das Präsidium wählt und entlastet.

Ein neues Kapitel der Interessensvertretung

Mit der Gründung dieser Vereinigung möchten die Initiatoren ein neues Kapitel der Interessensvertretung aufschlagen. Ziel ist es nicht nur, der Hotellerie, Gastronomie, Foodservice und Freizeitwirtschaft mehr Sichtbarkeit zu verschaffen und den Wissenstransfer zwischen Unternehmern aus der Praxis und der Politik zu intensivieren, es soll vielmehr ein stetiger Dialog zwischen diesem bedeutendem Teil der Wirtschaft und der Politik etabliert werden, in welchem die Union der Wirtschaft als Übersetzer und Bindeglied fungiert. Darüber hinaus hat sich die Union der Wirtschaft zum Ziel gemacht, die politische Agenda mit wichtigen Themen zu besetzen, die alle Segmente der Branche betreffen. Dazu gehören zum Beispiel Mitarbeitergewinnung und -qualifizierung, Nachhaltigkeit, der demographische Wandel sowie die Digitalisierung.

Dabei will die Union der Wirtschaft kein Einzelkämpfer, sondern Sparringspartner sein: „Gerne arbeiten wir eng mit den Verbänden zusammen, um das optimale Ergebnis für die Mitglieder zu erreichen. Im Zentrum unserer Auffassung, Philosophie und Arbeit stehen jedoch die einzelnen Unternehmerinnen und Unternehmer. Bei großen Themen, wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit, wünsche ich mir inhaltliche Zusammenarbeit mit den Verbänden; hier könnten wir zusammen einiges mehr erreichen. Unser Ziel ist es, Wirtschaft, Verbände und Politik noch besser miteinander zu vernetzen, so dass wir die nächsten Krisen besser überstehen“ so Dr. Marcel Klinge.

Die Initialzündung reicht zurück auf den Mitbegründer Alexander Aisenbrey, Geschäftsführer des Öschberghofs in Donaueschingen. Dieser initiierte letztes Jahr Roundtable-Diskussionen zwischen Vertretern der Tourismusbranche, der Verbände und der Politik, die auf große Zustimmung stießen. Ganz nach Aisenbrey’s Maxime „vom Reden ins Handeln kommen“ ist mit der Gründung der Union der Wirtschaft nun ein neuer Stein ins Rollen gekommen.

Florian Harbeck

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