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L’Osteria-CEO Mirko Silz richtet sich gemeinsam mit anderen Branchengrößen in einem offenen Brief an die Politik.

Gemeinsam gegen einen erneuten Lockdown

Datum: 28.10.2020Quelle: L’Osteria | Ort: München

Mirko Silz, CEO und Vorstandsvorsitzender der FR L’Osteria SE, hat sich mit weiteren führenden Vertretern der deutschen Gastronomiebranche zu einer Initiative zusammengeschlossen, die sich in einem offenen Brief an die Kanzlerin wendet: Gemeinsam setzen sich die Mitglieder der Initiative gegen Einschränkungen für die Gastronomie durch die Corona-Politik ein, um die in ihrer Existenz bedrohte Branche vor dem Aus zu retten.

„Selbstverständlich ist es wichtig, die Ausbreitung des Corona-Virus wieder unter Kontrolle zu bringen. Aber umfassende Sperrstunden oder gar ein ,Lockdown Light‘ mit Schließungen der Gastronomie sind mit großer Sicherheit nicht die richtigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Stattdessen führen solche Maßnahmen dazu, die bedrohte Gastronomiebranche in den Abgrund zu stürzen. Eine Branche, die alles dafür tut, gegen die Pandemie anzukämpfen: mit einer konsequenten Einhaltung von strikten Hygienekonzepten, Abstandsregeln sowie mit der Möglichkeit zur Kontaktverfolgung. Deswegen stehen wir als L’Osteria voll hinter dem offenen Brief der neuen Initiative und hoffen, dadurch schnellstmöglich an der Seite der Verbände mit der Politik in den Dialog treten zu können, um gemeinsam konstruktive Lösungen zu definieren“, erklärt Mirko Silz.

Initiative unterstützt Branchenverbände

Absender des offenen Briefes an die Regierung sind rund 40 Stellvertreter, die u. a. aus den Bereichen Individual-, Marken- und Systemgastronomie, Catering sowie von Zulieferer-Unternehmen, kommen. So haben zum Beispiel auch Tim Mälzer, Patrick Rüther und Clarissa Käfer den Brief an die Bundesregierung unterschrieben.

Ziel der Mitglieder der Initiative ist es, zusätzlich zur Arbeit der Verbände langfristig die Interessen ihrer Branche zu vertreten und ihr gebündeltes Know-how einzusetzen, um die gesamte Gastronomielandschaft Deutschlands in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen.

Absender des offenen Briefes an die Regierung sind rund 40 Stellvertreter, die u. a. aus den Bereichen Individual-, Marken- und Systemgastronomie, Catering sowie von Zulieferer-Unternehmen kommen.

Mirko Silz spricht sich gegen Lockdown light aus

Mirko Silz (im Bild oben links) schätzt die enge Zusammenarbeit von Managern und Eigentümern aus der Branche und verspricht sich größere Erfolgschancen durch diesen Schritt: „Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, haben wir noch mehr Gewicht und Strahlkraft, um der Politik das Ausmaß ihrer Entscheidungen vor Augen zu führen. Denn es sind nachweislich nicht Gastronomie-Betriebe, die sich an die Regeln halten, die Ansteckungsherde, sondern vielmehr Zusammenkünfte im privaten Raum. Und genau dorthin werden sich die Treffen bei der Durchsetzung von Sperrstunden oder dem ,Lockdown Light‘ noch stärker verlagern, wodurch sich die Problematik zuspitzen wird. Die Gastrobranche ist gewillt, mit guten Abstands- und Hygienekonzepten zur Pandemiebekämpfung beizutragen und hat auch bereits in Maßnahmen wie Trennwände, Hygienestationen oder Belüftungssysteme investiert. Soll dieser Mut umsonst gewesen sein?“

Seiner Meinung nach sind gastronomische Betriebe durchaus in der Lage, den Menschen in diesen schweren Zeiten ein Stück Normalität in einem sicheren Umfeld zu bieten. Damit könne man nicht nur Menschenleben, sondern auch die gesamte Gastrobranche und damit rund zwei Millionen Arbeitsplätze in Deutschland retten.

Redaktion gastroinfoportal

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