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Ein leerer Bauch studiert nicht gern

Datum: 09.05.2001Quelle: Ort: Berlin

Berlin. Nicht nur Studenten bekommen Noten. Sie bewerten auch selbst kritisch, in diesem Fall das Essen in der Mensa II der Freien Universität. Mensa-Chef Thomas-Arne Jarocki und seine 64 Mitarbeiter in der Küche, an der Snackbar und im Verkauf können jedoch zufrieden sein: Die Einschätzungen auf den Fragebögen oder den einfach spontan im “Kummerkasten” hinterlegten Briefchen an die Mannschaft hinter der Essensausgabe ergeben im Schnitt die Note “gut”.

“Unser wichtigstes Anliegen sind zufriedene Gäste”, sagt Thomas-Arne Jarocki. “Täglich verkaufen wir etwa 4.500 Essen. Da ist es auch nicht so leicht, gleichbleibend hohe Qualität zu bieten.” Im Angebot sind ständig zwei Suppen, zwei Vorspeisen und vier Hauptgerichte, darunter ein Bio-Essen. Zudem bieten Jarockis Azubis am Aktionsstand zwei Menüs an, darunter Deftiges wie Paniertes Schweineschnitzel mit Eiersauce, Bratkartoffeln und gemischtem Salat oder Exotisches wie Pekingpfanne mit Hühnerfleisch und Basilikum. Alles zu moderaten Preisen, versteht sich. So gibt es die Klare Tomatensuppe mit Brokkoliröschen für 0,60 DM. Für die Vorspeise Großer Salatteller mit Fetakäse, der seinem Namen tatsächlich alle Ehre macht, sind 2,30 DM zu entrichten, und für das Lammpaprikasch als Bio-Kost muss man 4,20 DM berappen. Als Sahnehäubchen winken den Mensagästen vier Desserts, vom Apfelquark über Nougatpudding bis zum Kompott.

“Großen Wert legen wir auf viel Abwechslung auf dem Speiseplan”, betont Thomas-Arne Jarocki. Er ist so angelegt, dass sich höchstens alle sechs Wochen etwas wiederholt, und dann auch noch in anderen Variationen.” Und frisch sollen die Mahlzeiten in den Speisesaal mit seinen 1.500 Plätzen kommen. Der Produktionsablauf in der mit moderner Technik ausgerüsteten Küche ist so organisiert, dass alle Speisekomponenten erst kurz vor dem Servieren zubereitet werden. Schließlich weiß Küchenmeister Thomas-Arne Jarocki, der seit 1994 die Mensa leitet: Nicht nur Studenten bekommen Noten …

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