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Die Dussmann Group ist 2020 robust durch die Pandemie gekommen. Sie hat dabei ihre Ausrichtung im Rahmen der Next-Level-Strategie weiterentwickelt und den Ausbau neuer Geschäftsfelder forciert.

Dussmann Group kommt stabil durch Pandemie

Datum: 12.05.2021Quelle: Dussmann Group | Ort: Berlin

Die Dussmann Group ist nach eigenen Angaben 2020 robust durch die Corona-Pandemie gekommen. Sie hat dabei ihre Ausrichtung im Rahmen der Next-Level-Strategie weiterentwickelt und den Ausbau der neuen Geschäftsfelder forciert. In den Berichtszeitraum fielen die Corona-bedingten Einbußen, insbesondere im Catering-Geschäft und dem KulturKaufhaus, sowie die Veräußerung des Geschäfts in China und Hongkong Anfang 2020. Beides hat dazu geführt, dass der Wachstumskurs, den Dussmann erfolgreich eingeschlagen hat, noch nicht in vollem Maße im Konzernumsatz reflektiert ist und dieser mit 2,08 Mrd. Euro (2019: 2,13 Mrd. Euro) auf Vorjahresniveau blieb.

Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Group
Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Group

Seit Beginn der Krise nimmt Dussmann in zahlreichen Ländern eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen die Pandemie ein. Dazu zählen u. a. die Reinigung und Desinfektion von Schulen, öffentlichen Transportmitteln und Krankenhäusern. „Für uns ist es wichtig, dass wir in diesen schwierigen Zeiten ein stabiler und zugleich flexibler Partner für unsere Kunden und die Gesellschaft sind. Unser diversifiziertes Geschäftsmodell hat sich in der Krise besonders bewährt. So haben wir den Rückgang im Catering-Geschäft größtenteils kompensiert, zum Beispiel durch desinfizierende Spezialreinigung sowie Aufträge im technischen Anlagenbau“, sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Sprecher des Vorstands der Dussmann Group. „Zugleich haben wir konsequent die Umsetzung unserer Next-Level-Strategie vorangetrieben. Wir wollen die Stärken des schuldenfreien Familienunternehmens nutzen und dabei in unseren Geschäften zum Innovations- und Qualitätsführer werden.“

Umsatz und EBITDA-Marge der Dussmann Group trotz Coronakrise stabil

Der Konzernumsatz der Dussmann Group blieb im Geschäftsjahr 2020 mit 2,08 Mrd. Euro trotz deutlicher Belastungen infolge der Corona-Pandemie auf Vorjahresniveau (-2,6 %). Die EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz der Dussmann Group lag 2020 bei 5,1 % (2019: 5,0 %).

Der Unternehmensbereich Dussmann Service, der hauptsächlich das Geschäft mit integriertem Facility-Management umfasst, trug dabei 1,36 Mrd. € zum Konzernumsatz bei. Das entspricht einem Rückgang um -12,1 % (2019: 1,55 Mrd. Euro). Dafür ausschlaggebend war vor allem der starke Umsatzrückgang im Catering-Geschäft um rund -20 % aufgrund geschlossener und im Betrieb eingeschränkter Betriebsrestaurants. Auch der Verkauf des Geschäfts in Hongkong und China mit Umsätzen in mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Höhe Anfang 2020 schlägt sich hierin nieder.

Wachstumsinitiativen in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Während die Dussmann Group in vielen Bereichen intensiv in den Kampf gegen Corona eingebunden ist, hat sie mehrere Initiativen gestartet, um ihr Geschäft auszubauen und das Wachstum von morgen zu ermöglichen.

So hat etwa Dussmann Service im Februar 2021 u. a. das Food Service Innovation Lab ins Leben gerufen, das technologisch und mit Blick auf Nachhaltigkeit wegweisende Impulse im Catering-Bereich setzen will. Das Ziel: Mit einer plattformökonomischen Lösung für die Food-Service-Branche sollen neue, digitale Standards und Prozesse entstehen. Analoge Abläufe entlang der Wertschöpfungskette sollen vom Acker bis zum Teller digitalisiert werden. Köche sollen so wieder mehr Zeit für kreative Prozesse haben, anstatt Excel-Tabellen auszufüllen und Bestellungen per Telefon oder E-Mail abzuwickeln.

Kampf gegen Corona hat das Jahr 2020 geprägt

Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group
Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group

In ganz Europa tragen Beschäftigte der Dussmann Group seit Ausbruch der Coronakrise zu deren Bewältigung bei. Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group, erklärt: „Mit ihrem Einsatz und ihrem Know-how waren unsere Corona-Helden unverzichtbar dafür, das wirtschaftliche und soziale Leben in vielen unserer Märkte aufrechtzuerhalten. Unsere Mitarbeiter rund um den Globus haben unter teils schwierigsten Bedingungen inmitten der Krise die Stellung gehalten und großartige Arbeit geleistet – ihnen gebührt mein besonderer Dank. Sie haben viel dazu beigetragen, die Welt ein bisschen sicherer zu machen.“

Weitere Beispiele für das Engagement der Dussmann-Mitarbeiter finden Interessierte auch im Jahresbericht 2020 der Dussmann Group.

Redaktion GastroInfoPortal

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