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Gastgewerbe

Dringlichkeitsantrag für einheitlichen Steuersatz

Datum: 10.10.19Quelle: Dehoga Bundesverband | Foto: Flo Dahm on Pexels | Ort: Berlin

Der Finanz- und Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags fordert die Staatsregierung auf, eine entsprechende Bundesratsinitiative zu starten. Zusätzlich wurde eine Online-Petition gestartet.

Am 9. Oktober wurde im Finanz-und Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags mit den Stimmen der CSU, FW und FDP der Antrag „Einheitlicher ermäßigter Umsatzsteuersatz für das Hotel-und Gaststättengewerbe“ beschlossen. Die Staatsregierung wird darinaufgefordert, erneut eine Bundesratsinitiative einzubringen mit dem Ziel, die Verpflegungsleistungen, unabhängig von der Art der Zubereitung und des Verzehrortes, im Hotellerie-und Gaststättengewerbe einheitlich mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit 7 Prozent zu besteuern.

Online-Petition veröffentlicht

„Dies ist ein weiterer, sehr wichtiger Etappenerfolg hinsichtlich der Rettung der bayerischen Wirtshauskultur“, erklärt Dr. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel-und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern. Parallel dazu hatte der Verband erst Anfang Oktober vor dem Hintergrund der Gesundheit, des Umweltschutzes, der Steuergerechtigkeit, der Wertschätzung und der Zukunftssicherung von Restaurants und Gasthäuser in Deutschland unter eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag gestartet, dessen Ziel es ebenfalls ist, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Essen einzuführen, unabhängig davon, wie zubereitet, wo gekauft und wie gegessen.

Jeder kann abstimmen

Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer erklärt: „Wir haben diese deutschlandweite Petition initiiert, jetzt liegt es an uns, so viele Menschen wie nur möglich zu mobilisieren.“ In den ersten fünf Tagen konnten bereits über 4.600 Unterschriften gesammelt werden, damit die erforderlichen 50.000 in den nächsten sechs Monaten zusammenkommen, sind nun mehr nicht nur gastgewerbliche Unternehmer, sondern auch deren Mitarbeiter und Gäste aufgefordert, sich an der Petition zu beteiligen.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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