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Aufgrund der Coronakrise hat sich der Vorstand der Jeunes Restaurateurs mit einem offiziellen Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie gewandt.

Coronakrise: JRE fordert Befreiung von Sozialabgaben

Datum: 17.03.2020Quelle: Inhalt und Bild: Jeunes Restaurateurs | Ort: AB Eindhoven, Niederlande

Im Zeichen der aktuellen Coronakrise hat sich der Vorstand der Jeunes Restaurateurs mit einem offiziellen Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, gewandt. Darin unterstützt die Vereinigung die angebotenen Hilfen für Unternehmen und Gastronomie. Ergänzend wird zur finanziellen Entlastung und zur Sicherung der Arbeitsplätze gefordert, Steuern und Sozialabgaben auf die Löhne rückwirkend zum 1. März bis zum Jahresende auszusetzen.

„Gelder, die erst beantragt werden müssen, kommen erfahrungsgemäß zu spät.“
                                                                                       Sebastian Hardrys

Schnelle Hilfe bei Coronakrise gefragt

„Die Gastronomen brauchen Hilfe, die schnell wirkt. Gelder, die erst beantragt werden müssen, kommen erfahrungsgemäß zu spät. Eine Reduzierung der Mehrwertsteuer, die wir ausdrücklich auch wünschen, hilft bei derzeit ausbleibenden Umsätzen nicht weiter“, Sebastian Hadrys (siehe Foto oben), Schatzmeister der Jeunes Restaurateurs. Nach Auffassung des JRE-Vorstands kann nur mit umfassenden Maßnahmen sichergestellt werden, dass die Betriebe die Krise überstehen und gleichzeitig versuchen können, ihre Mitarbeiter auch während der wirtschaftlich schwierigen Situation weiter zu beschäftigen.

Appell an Gäste

Um den Bemühungen der Branche mehr Durchschlagskraft zu verleihen, suchen die JRE jetzt auch das Gespräch mit anderen Branchenverbänden. Gleichzeitig mit dem Appell an den Bundeswirtschaftsminister möchte die Vereinigung die Bevölkerung für die Unterstützung der Gastronomie gewinnen. „Solange Restaurants und Lokale noch geöffnet sind, bieten sie den Gästen den gewohnten Service und beste Qualität aus der Küche“, ist JRE-Präsident Alexander Huber überzeugt.

Die Auswirkungen der Coronakrise für das Gastgewerbe sind gravierend: Von einem eingeschränkten Betrieb bis zur Schließung. Mitunter finden Gastgeber aber auch kreative Maßnahmen, im Kampf gegen Corona. Einige Reaktionen haben wir hier zusammengefasst.

 

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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