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Szenarien

Corona-Effekt: 4 Zukunftsszenarien

Datum: 20.03.2020Quelle: Zukunftsinstitut | Foto: Colourbox.de | Ort: Frankfurt am Main

Toilettenpapier wird gehamstert, Nudeln wandern in großen Mengen über die Ladentheke, Desinfektionsmittel gibt es kaum noch. Kommt die totale Isolation oder erleben wir einen neuen Frühling? In den Medien kursieren die unterschiedlichsten Prognosen, wie es denn die nächsten Tage weitergeht. Eines ist klar: Nach der Corona-Krise ist nichts mehr wie es mal war.

So ungewiss der konkrete Verlauf der Krise aktuell erscheint – Mit den Methoden und Werkzeugen der Trend- und Zukunftsforschung lassen sich die möglichen Folgen der Pandemie einschätzen.

Das Zukunftsinstitut hat vier Szenarien entwickelt, die beschreiben wie unsere Zukunft nach der Pandemie mittelfristig aussehen könnte:

  • Szenario 1: Die totale Isolation
    Am Anfang war der Shutdown – und der Shutdown ist zur Normalität geworden.
  • Szenario 2: System-Crash
    Das Virus hat die Welt ins Taumeln gebracht, und sie kommt nicht mehr heraus.
  • Szenario 3: Neo-Tribes
    Nach der Corona-Krise hat sich die globalisierte Gesellschaft wieder stärker zurück zu lokalen Strukturen entwickelt.
  • Szenario 4: Adaption
    Die Welt lernt und geht gestärkt aus der Krise hervor

Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftinstituts: „Als Zukunftsinstitut sind wir der Beobachtung der Zukunft verpflichtet – einer Zukunft, die aktuell ungewisser denn je erscheint. In einer solchen Situation hilft es, sich den möglichen Entwicklungen mittels Szenarien zu nähern. Szenarien skizzieren Möglichkeitsräume, die sich für uns alle im Kontext der Krise auftun: Welche Entwicklungen können wir erwarten? Wie wird das Virus unsere Kulturtechniken, Werte und Konsummuster, unser kollektives Mindset verändern?“

Letztendlich ist Panik nicht angebracht, zur Gelassenheit aufzurufen jedoch auch nicht. Die Situation ist ernst, dennoch: auch und gerade in dieser Krise müssen Entscheidungen getroffen werden. Die Lage ist unübersichtlich und unsicher. Und somit bleibt nur, sich konzentriert und schrittweise einen Tag auf den anderen vorzubereiten, ohne den Überblick über die Gesamtsituation zu verlieren.

Martina Kalus / Gastroinfoportal

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