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Ein Caterer im Landkreis Starnberg musste vorübergehend schließen, da Mitarbeiter an Corona erkrankt sind.

Corona-Ausbruch sorgt für vorübergehende Schließung

Datum: 30.06.2020Quelle: Münchner Merkur | Foto: Colourbox.de Ort: München, Starnberg

Nach einem Corona-Ausbruch musste – einem Bericht des Münchner Merkur zufolge – ein Cateringunternehmen aus dem Landkreis Starnberg schließen. Nach Bekanntwerden der ersten Fälle äußerte sich Landrat Stefan Frey: „Die umgehende Schließung des Betriebsstandortes im Landkreis ist aus Infektionsschutzgründen zwingend erforderlich.“

44 Mitarbeiter des Unternehmens seien aktuell infiziert, dazu kommen inzwischen 18 Infizierte in einer Flüchtlingsunterkunft.

Corona-Ausbruch bei Caterer

Nachdem die ersten positiven Fälle bekannt wurden, veranlasste das Landratsamt Tests bei allen rund 100 Mitarbeitern des Caterers. Das Ergebnis: insgesamt gibt es 44 positive Coronafälle. Die Mitarbeiter kommen nicht nur aus dem Landkreis Starnberg, sondern aus verschiedenen Landkreisen in der Umgebung. Alle Mitarbeiter befinden sich seit dem Bekanntwerden der ersten Fälle in Quarantäne.

Aufgefallen ist der Corona-Ausbruch in einem Asylbewerberheim im Landkreis Starnberg. Mehrere dort lebende Asylbewerber arbeiten bei dem Cateringunternehmen. Im Asylbewerberheim gibt es inzwischen 18 Fälle. Wo der Ursprung des Ausbruchs liegt, ist derzeit noch nicht klar.

Caterer versorgte Klinikum Großhadern mit Essen

Das betroffene Cateringunternehmen belieferte unter anderem die LMU Klinik Großhadern in München und versorgte dort rund 2.000 Patienten und noch viel mehr Mitarbeiter mit Essen und Trinken. Die Versorgung der Patienten mit Verpflegung ist inzwischen aber trotzdem gesichert, versicherte der Caterer auf Nachfrage des Münchner Merkurs.

Die Pressestelle der LMU schrieb auf Anfrage der Redaktion: „Die Schließung betrifft die Speisenversorgung für Patienten und Mitarbeiter des LMU Klinikums am Campus Großhadern und in den Kliniken am Campus Innenstadt. Eine alternative Belieferung des Klinikums wurde zusammen mit dem Dienstleister organisiert, sodass die Speisenversorgung von Patienten und Mitarbeitern durchgängig sichergestellt ist.“

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Welche Möglichkeiten Conveniencehersteller bieten, um eine Notfallversorgung in GV-Betrieben zu gewährleisten, lesen Sie in unserem Beitrag rund um Conveniencemenüs.

Sarah Hercht / Gastroinfoportal

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