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Conveniencemenüs von MChef im Dialoggarer von Miele, als Nofall-Lösung und Sicherung der Speisenversorgung.

Conveniencemenüs als Lösung in der Not

Datum: 24.03.2020Quelle: Inhalt: Apetito, Block Menü, Huuskes, Lunch VegazMChef, Sander, Pirrung Mensa Vitae, Rebional | Fotos: MChef | Ort: diverse

Während Restaurants sowie Betriebsrestaurants und Mensen nach und nach schließen, arbeiten die Küchen in Care-Betrieben unter Hochdruck – und stoßen dabei (mitunter) an ihre Grenzen und personellen Kapazitäten. Sind Conveniencemenüs und -produkte im Alltag sonst eher die Notlösung, sind sie zur Zeit die Lösung in der Not. „Es gilt grundsätzlich, dass wir in dieser schwierigen Lage unseren Beitrag zur Stabilität der Gesellschaft und Wirtschaft leisten wollen, indem wir schnelle und unbürokratische Lösungen anbieten, um unseren Kunden und neuen Kunden bestmöglich zur Seite zu stehen“, erklärt etwa Alexander Hagn, Direktor Huuskes Deutschland.

Für Care-Betriebe, die akut nach einer Convenience-Lösung suchen, haben wir verschiedene Konzepte aus Industrie und von Branchenkollegen hier zusammengestellt.

Conveniencemenüs von der Industrie

Apetito/Apetito Catering, Rheine:

Sowohl Apetito als auch Apetito Catering ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Versorgung vor allem der älteren Menschen in Senioreneinrichtungen aber auch der Patienten in Klinken sicherzustellen. Auch die Versorgung von Notfallbetreuungsgruppen in Kitas und Schulen ist durch das Unternehmen gegeben.
Aktuell kann Apetito eine nahezu planmäßige Versorgung gemäß den Kundenwünschen gewährleisten. Auch eine kurzfristige Versorgung von Neukunden ist dank des bestehenden Notfallkonzepts möglich.
Die Systeme von Apetito basieren auf tiefgekühlten Menüs und Menükomponenten, die einfach, hygienisch und sicher in der Zubereitung sind. Auch ungelernte Kräfte können dies übernehmen. Eine Einweisung aus der Ferne mit umfangreichen Schulungsmaterialien oder per Video ist möglich.
Als weitere Hilfe – insbesondere für fachfremde Kräfte – haben die Ernährungsberater bei Apetito einen ausgewogenen Speiseplan für zwei Wochen entwickelt, abgestimmt auf die speziellen Kostformanforderungen von Senioren und Patienten.

Die Mitarbeiter von Apetito stehen bei Fragen telefonisch unter (0800) 80 15 801 oder per E-Mail an info@apetito.de für Informationen zum Notfallkonzept zur Verfügung. 

Block Menü, Zarrentin:

Der Fokus von Block Menü liegt auch aktuell auf klassischen Gerichten in traditioneller Zubereitung. Von der Beilage bis zum Schmorgericht bietet das Unternehmen ein umfangreiches Lieferprogramm mit einer Vielzahl von Basisprodukten.
Block Menü ist voll lieferfähig und bietet ein umfangreiches Speisenangebot, Bestellungen sind daher auch kurzfristig lieferbar. Die Abnahmemenge für Bestands- und Neukunden richtet sich nach unseren regulären Lieferbedingungen. Ab einer Warenbestellung von 250 Euro erfolgt die Lieferung bundesweit frei Haus.
Bei Bestellungseingang bis 12 Uhr erfolgt die Anlieferung von Frischware werktags innerhalb von 48 Stunden.

Mehr zum Convenience-Angebot aus dem Hause Block Menü erhalten Interessierte bei Bedarf auf der Website des Unternehmens sowie unter den gängigen Kontaktdaten per Telefon (038851) 92-0 oder per E-Mail (info@block-menue.de).

Huuskes, Enschede (NL):

Das Niederländische Unternehmen Huuskes produziert derzeit uneingeschränkt das komplette Portfolio und kann somit eine reibungslose Belieferung in Deutschland garantieren. Für schnelle Lösungen bietet das Unternehmen einen Standard-Speiseplan an, der adaptiert werden kann.
Bestandskunden merken keine Beeinträchtigung. Neukunden können schnellstmöglich in eine Belieferung integriert werden. Grundsätzlich gibt es keine Abnahmemengen. Dies müsste mit Neukunden individuell abgestimmt werden, um eine rentable Menge für die Belieferung zu erreichen. Eine Belieferung kann kurzfristig in ganz Deutschland erfolgen. Entweder über unseren Direktvertrieb im Umkreis von etwa 300 Kilometern um Enschede herum, Dies kann innerhalb von zwei Tagen organisiert werden oder deutschlandweit über den Großhandel.

Interessenten erhalten Informationen auf der Website des Unternehmens oder auch direkt über die Hotline (0800) 488 75 37.

Lunch Vegaz, Rothenklempenow:

Das Unternehmen Lunch Vegaz hat ein Konzept mit dem Großhandel entwickelt, das zur Unterstützung des Fachkräftemangels helfen soll. Angeboten werden Bio-Fertigmenüs ohne Konservierungsstoffe, die weder sterilisiert noch pasteurisiert sind. Dadurch schmecken sie laut Hersteller wie frisch gekocht und haben ein MHD von 30 Tagen ab Produktion. Die Gerichte schnell, ohne viel Aufwand und Personal zubereitet, sodass das komplette Sortiment auch als als Notfall-Angebot genutzt werden kann.
Geliefert werden Gastropacks mit Gewichten von 2 bis 3,5 kg, aber auch portionierte Menüs in 400-g-Verpackungen. Lieferungen in der kompletten DACH-Region erfolgen innerhalb von fünf Werktagen oder über den Großhandel auch schneller.

Interessierte können sich direkt an Ansprechpartner David Trümner per E-Mail (david@lunchvegaz.de) oder unter der Mobilnummer (0151) 70 000 420 wenden.

MChef, Bielefeld:

Das Bielefelder Unternehmen MChef hat aufgrund der aktuellen Situation einen Drei-Monats-Plan für Neueinsteiger entwickelt, mit dem ein Paket aus Dialoggarer von Miele und Kühleinheit (ggf. verzichtbar) zu einem festen Mietpreis von 219 Euro pro Monat anbieten. Wer sich für den Plan entscheidet, kann sofort Gerichte aus dem Angebot bestellen und zubereiten. Zur Verfügung stehen hier die Business-Speisekarte und die À-la-carte-Gerichte im Shop.
Das Angebot gilt für Neukunden; Bestandskunden haben bereits das Gerät und können mit dieser Infrastruktur bestellen und zubereiten. Eine bestimmte Abnahmemenge gibt es nicht. Da die Anlieferung in Transportboxen erfolgt, muss sich die Bestellung am Zuschnitt der Transportboxen orientieren. Es passen acht Gerichte in eine Transportbox. Die Lieferung erfolgt innerhalb von 48 Stunden nach Bestellung in ganz Deutschland. Ausgenommen sind die Inseln und das Kleinwalsertal. Sollte es zur Einrichtung von Sperrzonen in Deutschland kommen, ist die Anlieferung in diese Regionen möglicherweise nicht mehr möglich.

Wer Unterstützung durch MChef anfordern möchte, kann dazu Geschäftsführer Martin Eilert kontaktieren – per E-Mail unter martin.eilerts@mchef.de, oder telefonisch über seine Assistentin Louisa Christofferson (0521) 77 08 83 15. Alle Informationen zur Abwicklung gibt es auf der Website des Unternehmens, in einem ausführlichen Blogbeitrag.

Sander, Wiebelsheim:

Auch Sander bietet ein Havariekonzept für (Neu-)Kunden an. Als Ausgangsbasis dient der aktuelle Speiseplan einer Einrichtung, um einen Notfall-Speiseplan mit den Experten der Frische-Manufaktur von Sander abzustimmen und zu kalkulieren. Dabei werden alle maßgeblichen Faktoren berücksichtigt, von Geschmack und Bedürfnissen der Patienten über Kostformen und Wareneinsätzen bis hin zur Regelversorgung bzw. Wahlleistung. Weitere Details wie Bestell- und Lieferrhythmen werden mit dem Kunden abgestimmt. Die Notfall-Speisepläne können außerdem je nach der erwarteten Anzahl an Patienten und Mitarbeitern flexibel angepasst werden.

Weitere Informationen zum Havariekonzept des Lebensmittelproduzenten erhalten Interessierte auf der Website des Unternehmens oder sie vereinbaren ein Info-Gespräch per Telefon unter (06766) 93 03-333 oder per E-Mail unter kontakt@sander-gruppe.com.

Conveniencemenüs von Anwendern

Pirrung Mensa Vitae, St. Ingbert:

Der St. Ingberter Lebensmittelproduzent Pirrung Mensa Vitae hat durch den Arbeitsausfall, aufgrund der Schließung des Betriebsrestaurants sowie dem Wegfall von Kita- und Schulessen, Kapazitäten frei, um auch eine Notversorgung mit Essen für Krankenhäuser, Seniorenheime oder andere Gruppen zu ermöglichen. Dies gilt für Betriebe im Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz. Denn mit seiner feel fine food-Gastrofaktur produziert das Unternehmen eine High-Convenience-Produktpalette für die Gemeinschaftsverpflegung und die Gastronomie unter dem Markennamen „feel fine food“.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten erhalten Interessierte auf der Website des Lebensmittelproduzenten.

Rebional, Herdecke:

Das Cateringunternehmen Rebional betreibt Küchen in ganz Deutschland. Da aufgrund der bundesweiten Schließung von Schulen und Kindergärten beinahe die Hälfte des Essens von Rebional nicht mehr gekocht werden darf, haben die Mitarbeiter freie Kapazitäten. Das Unternehmen bietet deshalb spontane Hilfe für Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Reha-Kliniken an. Geholfen werden kann von einem auf den anderen Tag.

Wer Unterstützung braucht, kann sich per E-Mail über info@rebional.de oder unter der Notfalltelefonnummer (0172) 465 90 36 melden.

Unterstützung gesucht?

Wer neben der Unterstützung durch Conveniencemenüs eventuell auch finanzielle Unterstützung benötigt, der findet entsprechende Lösungen und Informationen in unserem Beitrag dazu.

Diesen Beitrag rund um Convenience-Konzepte als Notfall-Lösung ergänzen wir fortlaufend.

 

Sarah Hercht / Gastroinfoportal

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