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Businesslady mit Gummistiefeln

Datum: 09.05.2016Quelle: Burgunderhof; Fotos: ebd. Ort: Hagnau

Julica Renn ist jetzt Geschäftsführerin und zugleich Landwirtin auf dem Burgunderhof. Die einzigartige Kombination aus Bio-Erwachsenenhotel, dem ersten ökologisch arbeitenden Weingut am Bodensee und der weltbekannten „Distillerie“ wird nun von einer erfolgreichen Dreierspitze geleitet: Julica Renn mit ihren Eltern Andrea & Heiner Renn.

Entwicklung eines eigenen Gins
Die Tochter des Hauses übernimmt sofort die ganze Tragweite ihrer neuen Verantwortung – sowohl auf den Feldern als auch im Büro. Neue Impulse setzt die 28-Jährige mit dem Design neuer Etiketten und der Entwicklung eines eigenen Gins. Damit möchte sie eine neue Zielgruppe ansprechen. Ihr besonderes Anliegen ist es außerdem, das Wir-Gefühl der Weingüter und Winzer am Bodensee zu stärken und somit die Region als Ganzes voranzubringen. Weiterhin möchte sie höhere Synergieeffekte zwischen Weingut, Hotel und Distillerie generieren, um den Betrieb nachhaltig von innen heraus zu stärken.

Ursprünglich sollte eigentlich sollte Sohn Daniel Renn das Gut übernehmen, sein Schicksal wollte es jedoch anders, so dass die 28-Jährige nun als würdige und fähige Geschäftsführerin in das Familienunternehmen eintritt. Ebenso fördern die Familie und insbesondere Julica Renn als Vorstandsmitglied mit der Daniel-Renn-Stiftung Deutschland junge Menschen sowie ausgewählte Kultur-, Management- und Marketing-Projekte.

Geschäftsführerin auf dem Feld
Die Nachfolge erfolgt jedoch nicht schlagartig, sondern soll sich auf mehrere Jahre erstrecken. Schritt Eins war der Eintrag ins Handelsregister am 24. März 2016. Julica, Andrea und Heiner Renn sind damit nun gleichberechtigte Geschäftsführer. Seitdem hat die neue Burgunderhof-Chefin jedoch nicht nur im Büro gearbeitet, sondern auch schon auf den Feldern geholfen und pflanzte bereits neue Reben auf dem Weinberg am Burgunderhof. Neben dem Etikettendesign hat die neue Geschäftsführerin auch noch ein weiteres Projekt geplant: „Ich entwickle derzeit schon an meinem ersten eigenen Gin. Mein Vater wurde vor vielen Jahren schon vom „Feinschmecker” zum ‚König der Destillateure’ ernannt. Berühmt ist er vor allem für seinen sechs Jahre alten Trester, das sogenannte ‚Torkelwasser’. Ich möchte nun mit meinem Gin in seine Fußstapfen treten“, berichtet Julica Renn. Das Wissen dafür eignete sie sich in der Destillateurschule am Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie in Berlin an. Die letzten Tricks und Kniffe lernt sie seitdem bei ihrem berühmten Vater. Wie der neue Gin heißen und was ihn einzigartig machen wird, soll jedoch noch ihr Geheimnis bleiben: „Die Rezeptur und der Name stehen schon fest und werden derzeit beim Patentamt geschützt. Der erste Gin reift schon seit Monaten, und sobald er im nächsten Jahr auf die Flasche kommt, verrate ich gerne mehr dazu“, so die Chefin abschließend.

www.burgunderhof.de

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1 Comment

  1. Die „großkotzige“ Darstellung der vermeintlichen Bauer/ Farmer/ Winzertochter schlägt sogar noch die selten dämliche Soap Dschungelcamp! Na ja, vielleicht schaffen`s die Könige der Destillateure ( oder sollte man sagen “ der Selbstdarsteller) ja noch für eine eigene Sendung: Hagnauer Sumpfcamp wäre ein Vorschlag.

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