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Gerhard Bruder Mytopjob

Mytopjob: Arbeit mit Menschen

Datum: 17.03.2022Quelle: B&L MedienGesellschaft | Bild: Institute of Culinary Art I Ort: München

Schon vor der Corona-Krise herrschte in der Gastronomie & Hotellerie in Deutschland ein Mangel an Fachkräften. Die Pandemie hat die Personalnot weiter verschärft. Der Prozess der Abwanderung konnte in vielen Betrieben bis heute nicht gestoppt werden. Aus diesem Grund startet das ICA gemeinsam mit der Denkfabrik Union der Wirtschaft e. V. mittels Mytopjob.de die Kampagne „Tolle Mitarbeiter – tolle Jobs. Wir holen uns unsere Talente zurück“. Mytopjob.de ist das Karriereportal der Marktführer aus Gastronomie, Foodservice, Hospitality und Kulinarik. Hier sind die Mitglieder des ICA und der Union vertreten. Die Kampagne wird mit der Erweiterung der Präsenz des MyTopJob-Portals auf Facebook und Instagram einhergehen. Wir haben uns dazu mit Gerhard Bruder, Präsident des Institute of Culinary Art, unterhalten.

Herr Bruder, mit Mytopjob wollen Sie dem Fachkräftemangel im Außer-Haus-Markt entgegenwirken. Was unterscheidet dieses Portal von anderen Jobportalen?

Mytopjob unterscheidet sich von anderen, allgemeinen Jobbörsen, die Unternehmen aller Branchen haben, durch seine Spezialisierung auf die Gastobranche. Gegenüber anderen spezialisierten Jobbörsen heben wir uns durch die Auswahl unserer Inserenten ab. Bei Mytopjob finden Bewerber ausschließlich Spitzen-Unternehmen unserer Branche. In diesem Top-Segment bieten wir zudem mit derzeit über 20.000 Stellenangeboten ein breites Angebot an.

Das Problem ist doch, dass junge Leute gar nicht in diesen Berufen arbeiten wollen (nicht, dass sie die Stellenangebote dazu nicht finden). Welche Lösung haben Sie dafür parat?

Wir wollen durch unseren Auftritt den jungen Leuten die Schönheit und die Vorteile unserer Branche bei der Arbeit mit Menschen vermitteln. Wir wissen, dass dies nach über zwei Jahren Corona eine anspruchsvolle Aufgabe ist, sehen das auch nicht als Sprint, sondern eher als Marathon.

Viele Bewerber machen sich gar nicht die Mühe, auf Jobportale zu gehen, sondern googeln einfach. Wie ist Mytopjob da aufgestellt?

Sie haben Recht, die Suche über Google ist für sehr viele Stellensuchende der Ausgangspunkt, eine nennenswerte Anzahl unserer Besucher kommen auch direkt über eine Google-Suche auf unser Portal.

Sie möchten das Portal auf Social Media Kanälen „erweitern“. Was genau versprechen Sie sich davon?

Wir müssen verstärkt auch dahin gehen, wo die jungen Leute sind. Mit der Erweiterung unserer Social-Media-Aktivitäten wollen wir verstärkt auf unsere beruflichen Angebote hinweisen.

Das Schöne an Social Media ist ja, dass man als User eigentlich nur das sieht, was man sehen will, was durch Algorithmen etc. gesteuert wird. Was tun Sie für die Sichtbarkeit der Mytopjob-Angebote?

Der Algorithmus der Plattformen orientiert sich ja einerseits am Interesse der Zielgruppe. Hier versuchen wir durch spannende Posts die Zielgruppen zum „liken“ und „teilen“ zu motivieren. Andererseits planen wir auch eine Kampagne über bezahlte Werbeeinblendungen.

Mytopjob wird als „Jobbörse für Gastronomie, Foodservice, Hospitality und Kulinarik“ beworben. Dennoch finden sich dort auch andere Jobs, die nicht direkt der Gastronomie zuzuordnen sind. Wirkt das auf Bewerber nicht etwas unprofessionell?

Der Erfolg unserer Branche beruht nicht nur auf Köchen, Barkeepern oder Rezeptionisten. Wir wollen zeigen, dass das berufliche Spektrum der Top-Unternehmen deutlich breiter ist. Sicherlich kann man über die eine oder andere Stellenanzeigen diskutieren, die Rückmeldungen auf unser Angebot ist jedoch durchweg positiv.

Vielen Dank für das Gespräch!

Redaktion GastroInfoPortal / Michael Teodorescu

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