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Datum: 17.04.2000Quelle:

Hannover. Ein guter Gastgeber möchte seine Gäste so bewirten, dass keine Wünsche offenbleiben. Der Deutsche Pavillon als Haus des Gastgebers auf der EXPO 2000 in Hannover hat sich diesen Anspruch zum Maßstab genommen und für den Gastronomiebetrieb mit der Münchner Firma Angerer ein international erfahrenes Fachunternehmen auf diesem Gebiet gewonnen. Die Messegastronomie Angerer hat schon überall auf der Welt die Gäste großer Wirtschaftsschauen kulinarisch verwöhnt. Seit 1988 ist Helmut Angerer im internationalen Messegeschäft tätig. Er hat in Seoul, in Taipeh oder in Neu Dehli bereits ebenso gekocht wie in Warschau oder Kiew. Und er hat EXPO-Erfahrung: Auch bei der Weltausstellung 1992 in Sevilla und bei der “Kleinen” EXPO 1998 in Lissabon war er für die Verpflegung der Gäste des Deutschen Pavillons zuständig.

Sein Engagement auf der EXPO 2000 geht Angerer im großen Stil an: 1,8 Millionen investierte er in Bau und Ausstattung des Gastronomiebereichs. Den Löwenanteil dieser Summe verschlingt das in Granit und Stahl gehaltene Restaurant mit hochmoderner Schauküche direkt an der EXPO-Plaza, das innen 350 Gästen und auf der Terrasse weiteren 150 Personen Platz bietet. Aber auch in kleinen Dingen legt Angerer Wert auf Qualität. Er hat Porzellan in den Farben der Innenwände des Deutschen Pavillons, Tafelsilber und Bleikristall geordert.

Doch keine Angst: Der Münchner will sich keinesfalls darauf beschränken, Diplomatenrunden zum Beispiel seine “Pyramide von Riesengarnelen mit Avocado-Dip” zu kredenzen. In seinem Restaurant, verspricht er, werde auch und vor allem die “normale Familie” zu bezahlbaren Preisen versorgt. Das gilt für den Delikatessenteller ebenso wie für die original Thüringer Rostbratwurst, die Angerer im Abgebot hat. Und während der 16 Länderwochen der deutschen Bundesländer gibt es jeweils regionale Spezialitäten, die ebenfalls etwas rustikaler sein dürfen. “Der Reiz liegt ja gerade darin, beides zu machen – gehobene Gastronomie und den Betrieb für jedermann”, sagt der Messegastronom. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden während der EXPO mit dieser Aufgabe beschäftigt sein.

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