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Die besten Städte für Restaurantgründungen

Datum: 06.11.19Quelle: Movinga | Foto: Orlova Maria on Unsplash | Ort: Berlin

Movinga hat eine Studie veröffentlicht und zeigt, welche deutschen Städte für eine Gründung in der Gastro-Szene besser geeignet sind. Das Ranking führt Düsseldorf an, gefolgt von Stuttgart und Berlin.

In dieser dritten Ausgabe haben sich die Umzugsexperten auf jene Personen fokussiert, die im Ausland nach neuen Geschäftsmöglichkeiten suchen, genauer gesagt dem Eröffnen eines neues Restaurants. Das Ergebnis ist eine Auflistung der besten Städte für Unternehmer. Diese Informationen sollen jenen Personen helfen, die auf der Suche nach neuen, aufregenden Geschäftsmöglichkeiten sind und gleichzeitig die Städte hervorheben, die mit unternehmensfreundlicher Gesetzgebung zur Förderung von Innovation beitragen.

Durchführung der Studie

Zu Beginn der Studie wurden 75 Städte auf der ganzen Welt ausgewählt, die für ihren unternehmerischen Geist, Geschäftsmöglichkeiten und ökonomisches Wachstum bekannt sind. Zusätzlich wurden 10 bekannte deutsche Städte ausgewählt. Dabei wurde u. a. ein Fokus auf die Gastronomie-Branche gelegt.

Potenzial entdecken

Die Daten in Bezug auf Restaurants geben einen Hinweis über die Möglichkeiten, ein Gastronomiegeschäft in einer neuen Stadt zu starten. Darin wird die Bezahlbarkeit von Immobilien, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften wie beispielsweise Bedienungen, und die Qualität des Marktes, sowohl dessen Stärke als auch der Wohlstand der Bevölkerung und der Besucher, aufgedeckt. Diese Zahlen geben damit einen Einblick in das Potenzial, ein klassisches Restaurant oder andere Gastronomie- und Tourismusgeschäfte zu starten.

Viele Faktoren berücksichtigt

Als erstes wurde das Unternehmens-Geschäftsumfeld in jeder Stadt analysiert, indem die Gründungskosten für ein Startup, Möglichkeiten für Unternehmerinnen und die typische Zeit für die Gründung eines neues Geschäfts betrachtet wurden. Danach wurden die typischen Elemente für eine neue Geschäftsgründung festgelegt, Immobilienkosten und das Geschäftsumfeld für die Eröffnung eines Restaurant.

Grafik: B&L Medien, Quelle: Movinga

Immobilienkosten

Diese Punktzahl gibt die durchschnittlichen Immobilienkosten einer Stadt an.
Dieser Faktor beschreibt das allgemeine Mietniveau von Gewerbeimmobilien in einer Stadt. Die Daten wurden für Grundstücke zwischen 90 und 130 qm gesammelt. Die Punktzahl reflektiert die derzeitigen Preise für verfügbare Gewerbeimmobilien und wurde durch anderen Quellen wie beispielsweise Spitzenmieten für Büroräume und Wohnkosten angepasst.
Die Punktzahl für Immobilienkosten wurde invertiert, sodass eine hohe Punktzahl niedrige Mietkosten bedeutet.
(Quellen: örtliche Suchmaschinen, JLL Global Premium Office Rent Tracker 2018, STC 2018 Real Estate Index)

Humankapital

Diese Punktzahl gibt die verfügbaren Arbeitskräfte im Gastgewerbe an.
Humankapital umfasst die Anzahl der Menschen, die auf Länderebene in Beherbergung- und Gastronomie-Dienstleistungen tätig sind. Für die Bewertung wurde die Gesamtzahl an Arbeitern zusätzlich zur Anzahl der beschäftigten pro Restaurant in jeder Stadt berücksichtigt.
Darüber hinaus umfasst der Faktor auch die Anzahl der (neusten) freien Stellen für Köche pro Restaurant und die Lebenshaltungskosten für eine einzelne Person in jeder Stadt.
(Quellen: ILO 2018, Tripadvisor, Indeed, örtliche Suchmaschinen, Numbeo. Falls nicht anders angegeben sind alle Daten von 2019.)

Gastronomie Geschäftsumfeld

Die Punktzahl gibt das gesamte Geschäftsumfeld in einer Stadt zur Gründung eines Gastronomie-Gewerbes an.
Das Gastronomie-Geschäftsumfeld besteht zuallererst aus der Restaurantdichte (Restaurant pro km²). Die Anzahl an Restaurants und die Stadtgrenzen wurden mit geografischer Analyse auf OpenStreetMap ermittelt.
Zweitens umfasst es das Marktpotenzial in jeder Stadt. Dafür wurde das durchschnittliche Monatsnettogehalt nach Steuern geteilt durch den durchschnittlichen Preis für eine Mahlzeit in einem Restaurant. Das Ergebnis ist die Häufigkeit mit der eine Person theoretisch in einem Restaurant pro Monat essen könnte, falls die Person ihr gesamtes verfügbares Einkommen dafür ausgibt. Die Zahlen wurden in eine Punktzahl umgerechnet und mit einer Punktzahl kombiniert, welche das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen nach Steuern betrachtet, um die finale Punktzahl zu berechnen. (Quellen: OpenStreetMap 2019, Numbeo and Expatistan 2019)

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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