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Edeka Stiftung

Ernährung, Bewegung, Verantwortung

Datum: 25.09.2019Quelle: Edeka Stiftung | Ort: Hamburg

Die Ernährungs- und Bewegungskompetenz von Kindern und Jugendlichen gezielt fördern und zugleich an ihr Verantwortungsbewusstsein appellieren: Mit diesem ganzheitlichen Ansatz will die Hamburger Edeka Stiftung in eine Lücke im deutschen Bildungssystem stoßen. Jetzt starten die zwei Stiftungsprojekte “Mehr bewegen – besser essen” und “Fit für mein Leben” ins neue Schuljahr 2019/20. In den kommenden Monaten werden insgesamt 21.000 Schülerinnen und Schüler von Grund- und weiterführenden Schulen an bundesweit rund 1.000 Projekttagen teilnehmen. Erst im Juli 2019 hatte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner in der von ihr in Auftrag gegebenen Studie “Ernährungsbezogene Bildungsarbeit in Kitas und Schulen” betont: Ernährungswissen müsse von Lehrkräften aktiv vermittelt und dazu die Pädagogen mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden. Hier bestehe Nachholbedarf. Mit ihren Projekten geht die Edeka Stiftung gezielt darauf ein, unterstützt Lehrerinnen und Lehrer und ergänzt bestehende Unterrichtspläne.

“Unsere seit langem etablierten Stiftungsprojekte treffen den Zeitgeist und inspirieren junge Menschen dazu, sich intensiver mit ausgewogener Ernährung, wertvollen Lebensmitteln und dem Umgang mit natürlichen Ressourcen auseinanderzusetzen”, so Markus Mosa, Vorstand der Hamburger Edeka Stiftung. Bis heute erreichten die erfolgreichen Projekte “Mehr bewegen – besser essen” und “Fit für mein Leben” zusammen mehr als 88.000 Kinder und Jugendliche im gesamten Bundesgebiet.

Grundschulkinder hinterfragen: Wie viel Fisch ist erlaubt?

Gestartet im Jahr 2013, legt das Grundschulprojekt “Mehr bewegen – besser essen” seinen Fokus auf Schulkinder der Klassen drei und vier. Theorie und Praxis gehen dabei Hand in Hand. Was steckt in den Lebensmitteln? Vermittelt werden beispielsweise die Inhalte der bundesweit anerkannten Ernährungspyramide sowie des daran gekoppelten “Mix-Teller”-Prinzips. Auch mit kritischen Themen wie der Überfischung der Meere beschäftigen sich die Jungen und Mädchen und hinterfragen dabei auch unsere Konsumgewohnheiten. Ein Sinnesparcours, Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele sowie gemeinsames Kochen von leckeren und gesunden Mahlzeiten runden den Projekttag ab.

Jugendliche wollen wissen: Gehören Insekten auf den Teller?

In Sachen Ernährungskompetenz geht es bei dem Jugendprojekt “Fit für mein Leben” unter anderem um die Frage: Können Insekten als alternative Proteinquelle auf unseren Speiseplänen dienen? Und dabei wird nicht nur geredet, sondern auch probiert. Seit Ende 2016 geht es für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen zudem darum, wie sie im Alltag Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen können. Dabei wird auch der Umgang mit immer knapper werdenden Ressourcen wie Süßwasser erörtert. Außerdem steht bei den Projekttagen Wissenswertes zu regionalen, saisonalen und ökologisch erzeugten Lebensmitteln auf dem Stundenplan. Und es geht um Müllvermeidung sowie die Eindämmung von Lebensmittelverschwendung.

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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