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Business Women Dell

Kampf dem Gender-Gap

Datum: 18.07.2019Quelle: Dell Technologies; Foto: rawpixel.com from Pexels | Ort: Frankfurt am Main

Dell Technologies hat die Ergebnisse des 2019 Women Entrepreneur Cities Index vorgestellt. Dieser Index zeigt, in welchen Ländern sich Gründerinnen und die von ihnen geführten Unternehmen am besten entfalten können. Nur zwei deutsche Städte haben es in die Liste geschafft: Berlin auf Platz 19 und München auf Platz 27.

Nach wie vor gibt es einen großen „Gender Gap“ unter den Unternehmern, und noch immer gehen die meisten Firmengründungen weltweit von Männern aus. Wo finden Frauen nun die besten Rahmenbedingungen für ein eigenes Unternehmen? Dieser Frage geht Dell Technologies in seinem 2019 Dell Women Entrepreneur Cities Index – kurz WE Cities – nach. Dafür wurden auch diesmal wieder weltweit 50 Metropolen genauer unter die Lupe genommen, wobei das Ranking 71 verschiedene Indikatoren berücksichtigt; 45 davon haben eine geschlechtsspezifische Relevanz. Die Gewichtung der einzelnen Indikatoren erfolgte nach vier Kriterien: Relevanz der Indikatoren, Qualität der zugrundeliegenden Daten, Eindeutigkeit im Index und Gender-spezifische Komponenten bezogen auf weibliche Gründerinnen.

Europa hat sich im Vergleich zur letzten Erhebung von 2017 beim Großteil der untersuchten Indikatoren bei Firmengründungen durch Frauen am stärksten verbessert – inzwischen sind drei europäische Metropolen in den Top 10 vertreten:

  1. San Francisco (Bay Area)
  2. New York
  3. London
  4. Boston
  5. Los Angeles
  6. Washington DC
  7. Seattle
  8. Paris
  9. Toronto
  10. Stockholm

Als beste deutsche Stadt kommt Berlin auf Platz 19 (2017: Platz 21), München folgt auf Platz 27 (2017: Platz 31). Beide Städte punkten bei kulturellen Aspekten, etwa durch spezielle Business Events für Frauen, die eine weibliche Unternehmenskultur fördern, und staatliche Rahmenbedingungen wie bezahlten Mutterschutz.

Investitionen müssen noch immer erkämpft werden

Auch wenn sich europäische Metropolen im internationalen Vergleich gesteigert haben, erschweren viele Aspekte den Alltag von Unternehmerinnen noch immer. So ist die Anzahl, aber auch die Höhe von Finanzierungen nach wie vor gering: Frauen bekommen in der Regel eine niedrigere Anschubinvestition als Männer. Erschwerend kommt für Start-ups hinzu, dass die Ausgaben für Technologie, allen voran für Internet und Mobilfunk, inzwischen ein großer Kostentreiber sind. Entsprechend sind in europäischen Städten die Lebenshaltungskosten, die Unternehmenssteuer, der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen, aber auch die niedrige Anzahl an Start-up Accelerators speziell für Frauen große Hürden bei der Unternehmensgründung.

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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