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Preistreiber Äpfel, Kartoffeln und Butter

Datum: 16.01.2014Quelle: Destatis Ort: Wiesbaden

Preistreibend wirkten im Jahr 2013 vor allem die Nahrungsmittel. Der Einfluss auf die Gesamtteuerung hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr 2012 nochmals verstärkt. Nahrungsmittel insgesamt verteuerten sich 2013 für die Verbraucher spürbar um 4,4 % gegenüber 2012. Preiserhöhungen gab es 2013 in allen Nahrungsmittelbereichen. Besonders deutlich waren sie bei Gemüse (+ 6,1 %; darunter Kartoffeln: + 28,7 %) und Obst (+ 7,2 %; darunter Äpfel: + 14,9 %) sowie Speisefetten und Speiseölen (+ 8,3 %; darunter Butter: + 16,1 %).

Günstiger als 2012 waren 2013 beispielweise Kaffee, Kakao und Tee (- 3,3 %) sowie Geräte der Unterhaltungselektronik (- 5,9 %) und der Informationsverarbeitung (- 7,8 %).

Im Jahresdurchschnitt 2013 stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2012 nur um 1,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate damit deutlich niedriger als in den beiden Vorjahren (2012: + 2,0 %; 2011: + 2,1 %). Eine niedrigere Teuerung im Jahresdurchschnitt hatte es zuletzt 2010 gegeben (+ 1,1 % gegenüber 2009).

Zum Jahresende 2013 zog die Inflationsrate leicht an. Im Dezember lag sie – gemessen am Verbraucherpreisindex – bei + 1,4 % (November 2013: + 1,3 %). Für 2013 wurden in allen Monaten und somit auch im Jahr Inflationsraten unterhalb von 2 % ermittelt.

Energie insgesamt verteuerte sich 2013 um 1,4 % gegenüber 2012. In den Vorjahren 2012 bis 2010 wurden deutlich höhere Jahresteuerungen ermittelt, der Einfluss der Energie auf die Gesamtteuerung hat sich somit abgeschwächt. Die Preisentwicklung der einzelnen Energieprodukte fiel 2013 unterschiedlich aus: So standen dem Preisanstieg bei Strom (+ 11,9 %) vor allem infolge der Erhöhung der EEG-Umlage fallende Preise für leichtes Heizöl (- 6,0 %) und Kraftstoffe (- 3,4 %) gegenüber.

Unter den Waren wurden vor allem die Verbrauchsgüter (+ 2,3 %) teurer. Neben den Nahrungsmitteln und einzelnen Energieprodukten verteuerten sich Zeitungen und Zeitschriften (+ 4,4 %) sowie Tabakwaren (+ 2,9 %) deutlich.

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