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Paris gehen die Besucher aus

Datum: 24.08.2016Quelle: blick.ch, 23.08.2016; Fotos: Colourbox.de Ort: Zürich (CH) / Paris (F)

Zwischen 30 bis 40 % an Einnahmeverlusten mussten Luxus-Hotels in Paris diesen Sommer bereits zähneknirschend akzeptieren, wie das Schweizer Nachrichtenportal blick.ch am 23.08.2016 berichtet. In Brüssel sieht die Lage nicht viel besser aus. Dort waren im April nur zu 53,9 % ausgelastet, was ein Minus von 22,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat bedeute, wie es in dem Beitrag von blick.ch weiter heißt.

Im Mai verbuchten die Häuser noch eine Auslastung von 59 % und was einen Verlust von 21,3 Punkten unter dem Vorjahreswert ausmachte. Im Juni stieg die Auslastung auf 66,3 %, womit sie wiederum 19,6 Punkte niedriger lag als noch im Juni 2015.

Foto: Sehenswürdigkeiten wie der Arc de Triomphe, zählen 2016 deutlich sinkende Besucherzahlen.

Triumphbogen und Versailles verlieren Besucher

Die Besucherzahlen an den Sehenswürdigkeiten in Paris und Brüssel verzeichneten massiven Besucherschwund und somit auch spürbare Einnahmeverluste. Ein Drittel weniger Besucher verzeichnete die Stadt Paris am Triumphbogen. Im Museum Grand Palais waren es 44 % weniger, wie blick.ch nach Angaben der Tourismusbehörden vor Ort berichtet. Das Schloss Versailles, das sich einige Kilometer außerhalb der Stadtgrenze von Paris befindet, zählte rund ein Fünftel weniger Touristen.

Vor allem ausländische Gäste kommen nicht mehr in die französische und belgische Hauptstadt. Im ersten Halbjahr besuchten 9,9 % weniger ausländische Touristen Paris als noch im Vorjahr. „Eine Million Touristen ist nicht gekommen”, bilanziert der Generaldirektor des Tourismus-Ausschusses der Region Paris, François Navarro gegenüber blick.ch. Diese Zahl inkludiere Feriengäste aus dem eigenen Land Frankreich.

Foto: Auch die belgische Hauptstadt Brüssel leidet unter den fehlenden Tourismuseinnahmen nach den Terroranschlägen.

Die gesamte Tourismusbranche musste im Großraum Paris Einnahmeverluste von 750 Mio. € im ersten Halbjahr hinnehmen. Hochgerechnet könnte die Summe bis Ende 2016 auf 1,5 Mrd. € anwachsen, wie es weiter heißt. Bei dieser Rechnung werden auch Geschäfte oder Restaurants berücksichtigt.

Belgiens Wirtschaft leidet
Belgiens Wirtschaftsministerium hatte in Folge der Terroranschläge im eigenen Land schon Ende Juli einen Verlust von Steuereinnahmen um 760 Mio. € vermeldet. Einen generellen Rückgang im globalen Tourismussektor gibt es allerdings nicht. Im Gegenteil: Wie der Reisefirmenverband World Travel and Tourism Council (WTTC) im August bekannt gab, sei die Branche 2016 insgesamt um etwas 3,1 % gewachsen. Grund für den Anstieg, sei das starke Reiseaufkommen durch Touristen aus China und Indien. Diese verreisen allerdings wegen der Terrorgefahr eher nach Australien als nach Europa, wie blick.ch in Bezug auf die Erklärung der WTTC weiter schreibt.

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