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Mangelhafte Hygiene hält Gäste fern

Datum: 27.10.2016Quelle: SCA; Foto: Colourbox.de Ort: München

Für die Deutschen birgt der öffentliche Raum die größten Hygienegefahren. Das belegt der 5. „Hygiene Matters“-Report, für den 12.000 Frauen und Männer in zwölf Ländern befragt wurden und der nun veröffentlicht wurde. Die Untersuchung von den Hygienespezialisten SCA gehört damit weltweit zu den größten repräsentativen Studien zum Thema Hygiene und beleuchtet die wahrgenommene Hygiene im öffentlichen Raum.

Für 74 % der Befragten besitzen öffentliche Waschräume das größte Hygienerisiko, gefolgt von Krankenhäusern mit 49 % und öffentlichen Verkehrsmitteln mit 48 %.

Für Deutschland liefert der „Hygiene Matters“-Report detaillierte Einblicke in das persönliche Hygieneempfinden und -verhalten, insbesondere in Bezug auf das Problemfeld der Hygiene im öffentlichen Raum. So fühlen sich 74 % der Deutschen in öffentlichen Toiletten wegen mangelhafter Hygiene unwohl, gefolgt von Krankenhäusern (49 %) und öffentlichen Verkehrsmitteln (48 %), Behandlungsräumen beim Arzt (15 %), Restaurants (13 %), in der Schule (12 %) und am Arbeitsplatz (8 %).

Mangelnde Hygiene schränkt die Deutschen ein
Mangelnde Sauberkeit heißt für viele Deutsche Verzicht. So unterlassen allein 40 % der Deutschen aus hygienischen Gründen den Besuch einer öffentlichen Toilette, der weltweite Durchschnitt liegt bei 42 %. Jeder Zehnte hat im Schwimmbad wegen mangelnder Sauberkeit schon einmal das Schwimmen oder Duschen vermieden. Und auch in Hotellerie und Gastronomie hält mangelhafte Hygiene die Gäste fern: So gaben 7 % der Befragten an, deshalb schon einmal ein bestimmtes Hotel gemieden zu haben, weitere 5 % erklärten, ein Restaurant nicht besucht zu haben.

Mehr Sauberkeit gefragt
43 % der Befragten meinen, dass mehr Sauberkeit in öffentlichen Toiletten zur Erhöhung des allgemeinen Hygienestandards beitragen würde. 34 % sehen den Schlüssel dafür in der Verbesserung der Hygiene in Krankenhäusern und immerhin 18 % gaben an, dass bessere Hygienestandards in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Sportstudios oder Konferenzzentren die Gesundheit in Deutschland verbessern würde.

Weitere zentrale Ergebnisse der Studie:

• Wenig Angst vor Ansteckung: Nur 11 der Deutschen sind immer/oft besorgt, dass sie durch mangelnde Hygiene krank werden könnten. In Schweden sind dies 9 %, in den USA 36 % und in Indien 64 %.

• Zweifel an der Sauberkeit der anderen: 84 % der Deutschen sind der Meinung, dass sie sich selbst oft genug die Hände waschen. Allerdings glauben gleichzeitig 75 %, dass sich ihre Mitmenschen zu selten die Hände waschen. (Händewasch-Paradoxon)

• Mehrheit interessiert Bakterienlevel nicht: 43 % der Deutschen wünschen sich Informationen über das Bakterienlevel in Alltagssituationen, 50 % haben kein Interesse daran.

• Die Politik sensibilisieren: Mit 44 % wünscht sich fast die Hälfte aller Deutschen, dass die Politik Hygienefragen im öffentlichen Raum mehr Aufmerksamkeit schenkt.

Der vollständige „Hygiene Matters”-Report ist unter www.hygienematters.com abrufbar.

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