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Mangelernährte Arbeitnehmer

Datum: 23.06.2016Quelle: Dr. Wolz Zell; Foto: Colourbox.de Ort: Geisenheim

Zu viel Stress, zu kurze Pausen, zu viel Kaffee: Gesund ist der Arbeitsalltag vieler Deutscher nicht. Daraus resultierende hohe Krankenstände sind ein Problem für Unternehmen. Doch die richtige Strategie im Kampf gegen den Mangel haben Firmen noch nicht gefunden. Jedes fünfte Unternehmen bietet noch gar nichts an. Bei 49 % fehlen Koch- und Kühlmöglichkeiten. Das ergibt eine repräsentative Studie des Herstellers von Gesundheitspräparaten Dr. Wolz, die von Unternehmen unter studien@wolz.de angefordert werden kann.

Gesunde Ernährung kommt in Unternehmen regelmäßig zu kurz. 69 % der befragten Manager sagen, in ihrem Unternehmen würden sich viele von Fast Food ernähren. 59 % essen schnell am Arbeitsplatz. „Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt fünf faustgroße Einheiten Obst und Gemüse am Tag. Der durchschnittliche Arbeitnehmer isst jedoch morgens Brot mit Marmelade und mittags Currywurst. Wo bleiben die fünf Einheiten Obst und Gemüse?”, fragt Georg Wolz, Ernährungsmediziner und Geschäftsführer von Dr. Wolz.

Stress verlangt nach ungesunder Ernährung
Der Drang zum schnellen Essen auf die Hand kommt oft vom Stress. 68 % der Manager sagen, in ihrem Unternehmen würde es oft so stressig zugehen, dass Pausen zu kurz kommen. Besonders viel stressbedingte Essgewohnheiten herrschen im Gesundheitswesen (88 %) und in der Bauwirtschaft (86 %). „Aus Zeitmangel Fast Food zu essen ist fatal. Gerade im stressigen Job ist gesunde Ernährung Pflicht”, sagt Wolz. „Stress wirkt sich negativ auf Immunsystem und Verdauung aus. Sekundäre Pflanzenstoffe können an diesen Punkten gegensteuern. Zudem senken sie Cholesterin und Blutdruck und sind wichtig für ein gesundes Immunsystem. Verdauungsanregende Polyphenole kommen in Granatapfel und Weintraube vor. Sind sie im mittäglichen Fast Food nicht verfügbar.

Die Mehrheit trinkt im Job zu viel Kaffee
Doch nicht nur Currywurst und Pizza sind ein Problem. In deutschen Büros wird sehr viel Kaffee getrunken. Bei 63 % der Unternehmen sind es mindestens drei Tassen pro Mitarbeiter und Tag. Besonders viele Koffein-Liebhaber sitzen im Vorstand: In der höheren Führungsebene trinken drei Viertel (75 %) ebenfalls drei Tassen und mehr. Ausgerechnet in der Gesundheitswirtschaft ist der Kaffeedurst besonders groß. Dazu kommt das Koffein aus Tees, Cola oder Energy Drinks. Da sind schnell mehr als die empfohlene Höchstgrenze von vier Espressos erreicht. „Denn das Koffein regt die Adrenalinproduktion an und versetzt uns in eine Stresssituation. Der Blutzuckerspiegel steigt und die Herzfrequenz erhöht sich ”, sagt Dr. med. Georg Wolz.

Unternehmen wollen Gesundheit mehr fördern
80 % der Firmen sagen, sie können und wollen künftig mehr für die gesunde Ernährung ihrer Mitarbeiter tun. Besonders bei körperlich schwerer Arbeit, etwa in der Bauwirtschaft und in der Logistik, werden gesundheitsfördernde Angebote oft nicht angenommen (67 % und 63 %). Jedes dritte Unternehmen aus der Gesundheitsbranche bietet eine Kantine mit gesunder Kost. Dennoch geben 91 % der Firmen dieser Branche an, dass Mitarbeiter häufig am Arbeitsplatz essen.

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