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Investment-Junkies

Datum: 21.07.2016Quelle: CBRE; Grafik: Colourbox Ort: Frankfurt a. M.

Am deutschen Hotelinvestmentmarkt wurden im zweiten Quartal mit 1,27 Mrd. € gut 69 % mehr investiert als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres. Damit summiert sich das in der ersten Jahreshälfte in deutsche Hotelimmobilien allokierte Transaktionsvolumen insgesamt auf 2,02 Mrd. €. Dies entspricht einer satten Steigerung von 39 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 (1,45 Mrd. €). Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE.

„Ein so hohes Quartals- wie auch Halbjahresergebnis hat es seit Auszeichnungsbeginn nicht gegeben“, sagt Olivia Kaussen, Head of Hotels Germany bei CBRE. „Ermöglicht wurde dieses Ergebnis aufgrund von großvolumigen Einzeltransaktionen im abgelaufenen ersten Quartal in Kombination mit dem Verkauf des Interhotel Portfolios im zweiten Quartal. Die Nachfrage nach Hotelimmobilien übersteigt derzeit gerade im Core-Segment das knapper werdende Produkt. Trotz des anhaltend hohen Interesses von deutschen und internationalen Investoren am deutschen Hotelimmobilienmarkt ist davon auszugehen, dass sich das Rekordergebnis des Vorjahres in Höhe von 4,39 Mrd. € nur wiederholen wird, wenn im zweiten Halbjahr genügend Produkte zur Verfügung stehen“, so Kaussen weiter.

Portfoliodeals lassen das Transaktionsvolumen nach oben klettern
Im Gegensatz zum ersten Quartal 2016, in dem Einzeltransaktionen überwogen, trugen im zweiten Quartal 2016 lediglich zwei Portfoliotransaktionen zum deutlich gestiegenen Transaktionsvolumen bei. So erwarb Foncière des Murs das Interhotel Portfolio von einem Konsortium aus Brookfield Asset Management und Starwood Capital. Das Portfolio umfasst neun ostdeutsche Mittelklasse- und Luxus-Hotels mit insgesamt 4.131 Zimmern, darunter das Park Inn und das Westin Grand in Berlin sowie weitere Hotels in Dresden und Leipzig. CBRE Hotels war käuferseitig beratend tätig.

Darüber hinaus erwarb Motel One die beiden selbst geführten Häuser Motel One Berlin Tiergarten sowie Motel One Nürnberg City. Der Verkäufer Lloyd Fonds hatte beide Hotels 2008 für einen Kaufpreis von 36 Mio. €, dem 14,6-fachen Faktor der Jahresnettomiete, vom Entwickler GBI erworben. Bei der aktuellen Transaktion soll der Kaufpreisfaktor nach Unternehmensangaben bei rund 19,8 gelegen haben, was einem Verkaufspreis von circa 50 Mio. € entspricht.

www.cbre.de

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