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Gleich, aber trotzdem verschieden

Datum: 20.09.2016Quelle: Edenred Deutschland; Foto: Colourbox.de, Grafiken: Edenred Ort: München

Keine Altersgruppe ist in den letzten Jahren genauer unter die Lupe genommen worden als die so genannte Generation Y. Selbstbewusst, anspruchsvoll, gebildet, digital-affin – das ist nur eine kleine Auswahl an Begriffen, mit denen die Arbeitnehmer unter 30 beschrieben werden. Statt Karriere, Geld und Status setzen sie auf eine ausgewogene Work-Life-Balance mit ausreichend Zeit für Familie, Freunde und Hobbies. Die Herausforderung für Unternehmen: Um die Generation richtig „abzuholen”, muss man im Management neue Maßstäbe ansetzen – in einer ganz neuen Arbeitswelt, die weit mehr umfasst als den Umgang mit der Generation Y. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Edenred-Ipsos-Barometers. Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Ipsos in diesem Jahr mehr als 14.000 Mitarbeiter aus 15 Ländern befragt – 3.552 davon waren jünger als 30 Jahre. In Deutschland nahmen rund 800 Angestellte an der repräsentativen Studie teil, von denen 200 unter 30 Jahren waren.

In einem Punkt unterscheiden sich die jüngeren Mitarbeiter in Deutschland von ihren älteren Kollegen: Sie scheinen grundsätzlich etwas zufriedener mit ihrem Beruf zu sein. Dies lässt sich insbesondere an der Einstellung zum Job festmachen: 43 % der befragten Unter-30-Jährigen verbinden mit ihrem aktuellen Beruf Freude oder sogar Leidenschaft. Dies sehen nur 35 % der Über-30-Jährigen so. Für die meisten (36 %) dieser Altersgruppe bedeutet der Job vor allem Routine.

Der ideale Arbeitgeber aller Generationen belohnt Leistung
Doch wenn es darum geht, welche Führungsqualitäten der ideale Vorgesetzte mitbringen muss, dann denken die meisten Unter-30-Jährigen in Deutschland ähnlich wie ihre älteren Kollegen. Die Anerkennung von Leistung (60 %) steht für sie an erster Stelle – ebenso wie bei den befragten Über-30-Jährigen. Darüber hinaus sollte er in den Augen der jungen Arbeitnehmer fair und gerecht handeln (59 %, sowie ehrlich sein 57 %). Diese beiden Qualitäten zählen auch die älteren Umfrageteilnehmer zu den Top 3 des idealen Verhaltens eines Vorgesetzten.

Größte Herausforderung für Unternehmen ist die Bindung von Fachkräften
Wirft man einen Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre, denen sich die Unternehmen stellen müssen, so stehen die Gewinnung und Bindung von Fachkräften im Vordergrund – auch hier fallen die Antworten der Unter- und Über-30-Jährigen in Deutschland nahezu einstimmig aus. Ein wichtiger Aspekt vor allem für die jüngeren Mitarbeiter ist zudem die Stärkung der Unternehmenskultur, wie Edenred weiter erklärt.

Junge Arbeitnehmer im Ausland sind aufgeklärter
Bei den persönlichen Arbeitsbedingungen der Umfrageteilnehmer zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Deutschland und den Gesamtergebnissen der 15 Länder: In Deutschland sind für die Unter-30-Jährigen die beiden Aspekte, einen interessanten Job auszuüben und eine genaue Vorstellung davon zu haben, was von ihnen im Job erwartet wird, mit jeweils 37 % gleich wichtig. Länderübergreifend geben dagegen 46 % der jüngeren Kollegen an, bestens über die Erwartungshaltung seitens des Arbeitgebers informiert zu sein. Dies sind 9 Prozentpunkte mehr als in Deutschland. Es gibt aber auch Übereinstimmungen: Der Frage, ob sie bei Problemen auf die Unterstützung ihrer Kollegen zählen können, stimmen 34 % der deutschen Befragten und 35 % der Teilnehmer aus den 15 Ländern zu.

„Interessant finde ich zudem bei den länderübergreifenden Ergebnissen, dass jungen Mitarbeitern scheinbar häufiger von ihren Vorgesetzten Wertschätzung entgegengebracht wird, als ihren älteren Kollegen. Eine Erklärung könnte darin liegen, dass die Generation Y Feedback oftmals aktiv einfordert. Sie ist es durch ihr privates Umfeld gewohnt, regelmäßig Aufmerksamkeit zu erhalten – zum Beispiel über den „Like“-Button in sozialen Medien oder auf Online-Portalen“, erläutert Christian Aubry, Geschäftsführer von Edenred Deutschland.

www.edenred.de

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