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Gast mit Dir, Du Land der Bayern!

Datum: 14.02.2016Quelle: BStM, Dehoga Bayern; Foto: cameralends/Pixabay Ort: München

Der Tourismus in Bayern hat 2015 die Rekordergebnisse von 2014 noch einmal übertroffen. Die Zahl der Gästeankünfte stieg 2015 um 5,4 % auf 34.208.802 und die der Übernachtungen um 3,4 % auf 88.128.741 gegenüber dem Vorjahr. Damit ist es der Branche gelungen, mit deutlichen Zuwachsraten bei Ankünften und Übernachtungen die Ergebnisse des bisherigen Rekordjahres 2014 erneut zu übertreffen. Bayerns Gastgewerbe hat sich 2015 ebenfalls positiv entwickelt und verzeichnet beim Umsatz ein Plus von 3,6 % und bei den Beschäftigen einen Anstieg um 1 %.

„500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot”
Anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot” wollen Brauwirtschaft, Gastgewerbe und die Tourismusbranche in diesem Jahr Bayern besonders als Land des Bieres präsentieren. Außerdem sollen Wachstumsmärkte beispielsweise beim Incoming-Tourismus und beim Gesundheitstourismus auch künftig gezielt erschlossen werden. Im Bereich des barrierefreien Tourismus soll den Gästen der Aufenthalt in Bayern von der Anreise über den Aufenthalt bis hin zur Kundenbetreuung und Kundeninformation so angenehm wie möglich gestaltet werden. Zudem soll das Tourismusmarketing auf allen Ebenen der Destinationen und Leistungsanbieter noch digitaler werden.

Wirte wollen keine Formulare ausfüllen
„Bayerns Hoteliers und Gastronomen haben als Hauptleistungsträger des Tourismus im vergangenen Jahr einmal mehr Großartiges geleistet“, so Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern e. V.. Sorge bereitet ihm in diesem Zusammenhang der nach wie vor anhaltende Trend von Betriebsaufgaben insbesondere auf dem Land, sind sie doch die Voraussetzung dafür, dass Tourismus dort überhaupt stattfinden kann. „Wirte wollen für ihre Gäste da sein, statt Formulare ausfüllen. Die immer größer werdende Verordnungslawine zieht immer mehr Betrieben den Boden unter den Füßen weg, zugleich bedarf es dringend der Anpassung jahrzehntealter Gesetze, die nicht mehr der Alltagsrealität entsprechen. Allen voran ist das Arbeitszeitgesetz zu nennen, hier bedarf es der Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. Es geht nicht darum, dass Mitarbeiter mehr arbeiten sollen, sondern – oft genug auch auf deren eigenen Wunsch hin – flexibler einsetzbar sind.“, erläutert der Dehoga Bayern-Präsident.

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