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Fischbrötchen suchen neues Zuhause

Datum: 13.10.2016Quelle: fr-online.de; Foto: Nordsee, Facebook Ort: Bremen / Frankfurt a. M.

Steht die Fisch-Fastfood-Kette „Nordsee” tatsächlich kurz davor verkauft zu werden? Das berichtet jedenfalls die Frankfurter Rundschau in Ihrer Online-Ausgabe vom 12. Oktober 2016. Das Blatt will dies aus Insiderkreisen der Restaurantkette erfahren haben. Laut diesem Medienbericht hätten der Molkerei-Großunternehmer Theo Müller („Müller Milch”) und der Ex-Großbäcker Heiner Kamps die Investmentbank GCA Altium den Auftrag erteilt, einen Käufer für die 372 Nordseefilialen mit ihren rund 4.800 Mitarbeitern zu finden. Es wird derweil eine Verkaufssumme von 300 Mio. € in das Gespräch gebracht. Es gäbe bereits erste Kauf-Interessenten, wie die Frankfurter Rundschau aus Finanzkreisen erfahren hat.

Nordsee zählte bereits von 1997 bis 2005 zum Portfolio des Finanzinvestors Apax. Dann steckte Heiner Kamps einen Teil des Erlöses, den er für den Verkauf seiner Bäckereikette erzielen konnte, in die Restaurantkette. Im Jahr 2010 veräußerte Kamps einen Mehrheitsanteil an Nordsee und den Feinkost-Herstellern Homann und Nadler an Theo Müller.

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