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Essensqualität fragwürdig

Datum: 22.11.2013Quelle: Initiative GeldKarte e.V. Ort: Berlin

Berlin. 63 Prozent der Kinder essen gerne gemeinsam mit Freunden zu Mittag. Von den Abläufen in ihrer Mensa sind sie allerdings wenig überzeugt. Rund ein Viertel der Kinder (24 Prozent) wartet zwischen sechs und zehn Minuten in der Schlange auf die tägliche warme Mahlzeit. Weitere sechs Prozent stehen sogar noch länger ohne Essen da. Lediglich jeder vierte Schüler (22 Prozent) hält sein Mittagessen nach maximal drei Minuten in den Händen. Um das zu verbessern, ist gute Organisation vonnöten. Da alle Kinder gleichzeitig in die langersehnte Pause stürmen, muss es schnell gehen.

Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage von EARSandEYES im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. vom September 2013. Befragt wurden 275 Schüler zwischen zehn und 19 Jahren sowie 100 Lehrer.

Verbesserungspotenzial hat auch die Essensqualität: Rund jedem zweiten Schüler (55 Prozent) schmeckt das angebotene Essen nicht. Knapp ein Drittel (29 Prozent) würde öfter in die Mensa gehen, wenn die Mittagsmahlzeit geschmacklich besser wäre. Unter den Schülern der 9. bis 13. Jahrgangsstufe sind sogar 35 Prozent dieser Meinung. Auch die Lehrer sehen in den Mensen Raum für Verbesserungen. Über zwei Drittel von ihnen (68 Prozent) stufen die Essensqualität als mittelmäßig oder noch schlechter ein. Dies macht sich bemerkbar: 62 Prozent der Lehrer essen höchstens zweimal pro Woche in der Mensa. Rund ein Viertel (26 Prozent) besucht sogar nie das Schulrestaurant. Dass die Mensa trotz allem eine dringend benötigte Einrichtung ist, sieht man auch daran, dass auf 43 Prozent des Nachwuchses zu Hause keine warme Mahlzeit wartet. Alternativ wärmen sich die Kinder häufig vorbereitetes Essen auf (28 Prozent), bereiten selbst etwas zu (21 Prozent) oder kaufen sich etwas auf dem Heimweg (15 Prozent).

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