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eBayStudie über Online-Händler in Deutschland

Datum: 17.03.2010Quelle:


Dreilinden/Berlin. eBay veröffentlicht zum zweiten Mal
das Online Business Barometer, eine Studie über Online-Händler in Deutschland,
für die mehr als 1.200 Händler befragt wurden. Das Online Business Barometer
liefert Informationen zum Geschäftsklima der Branche und stellt die Leistungen
und Bedürfnisse professioneller Internet-Verkäufer dar. Mit der Studie, die
regelmäßig erhoben wird und erstmals im November 2009 veröffentlicht wurde,
möchte eBay dazu beitragen, die Innovation und das Wachstum der über 150.000
gewerblichen Online-Händler in Deutschland weiter zu fördern.

Die zweite
Ausgabe des Online Business Barometers zeigt, dass der Online-Handel stabil
durch die Wirtschaftskrise gekommen ist und die Zuversicht für die Zukunft
zunimmt. Zwei Drittel der Händler haben ihre Umsatzziele in den letzten drei
Monaten erreicht und mehr als die Hälfte (55 Prozent) hat sich für dieses Jahr
höhere Ziele gesteckt als in 2009. Im Vergleich zu November 2009 beurteilen
noch mehr Händler die Zukunftsaussichten für ihr Geschäft positiv. Waren es bei
der ersten Befragung 59 Prozent der Händler, die sich optimistisch geäußert
hatten, so ist diese Zahl jetzt auf 65 Prozent gestiegen. Zum steigenden
Optimismus der Branche passt ebenfalls, dass mehr als die Hälfte der Händler
(52 Prozent) angibt, dass für das laufende Jahr keine Sparmaßnahmen geplant
sind.   

Ein anderes
zentrale Ergebnis der Studie: Online- und stationärer Handel bilden heute eine
stabile und starke Partnerschaft. Mehr als die Hälfte der Online-Händler (55
Prozent) betreibt auch stationären Handel. Häufig sind bestehende
Einzelhandelsaktivitäten um einen Online-Verkauf erweitert worden. 58 Prozent
der Händler, die beide Handelskanäle nutzen, geben an, dass sie den Hauptteil
ihres Umsatzes heute durch den Online-Handel erzielen. 22 Prozent von ihnen
sagen sogar, dass der Erhalt ihres stationären Geschäfts erst durch den
Online-Handel ermöglicht wird. Einig ist sich der Großteil der Händler (65
Prozent) darin, dass ein um Internet-Aktivitäten ergänztes Ladengeschäft
zukunftsfähiger ist. Dazu Dr. Stephan Zoll, Geschäftsführer von eBay in
Deutschland: „Die Zahlen der Studie zeigen, dass Online- und stationärer Handel
nicht etwa in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich vielmehr ergänzen und
stützen. Gerade auch im ländlichen Raum sichert der E-Commerce das Überleben
der stationären  Handelsstrukturen und leistet so einen Beitrag zur
Sicherung der Infrastruktur."
   
Ein Thema, dass die Händler wie kaum ein anderes bewegt, ist der Missbrauch von
Abmahnungen. Im Durchschnitt haben die Online-Händler in den vergangenen Jahren
zwei Abmahnungen erhalten. Die Händler sind der Meinung, dass Abmahnungen heute
zumeist missbräuchlich eingesetzt werden, um mit leichten Mitteln Geld zu
verdienen (79 Prozent) oder Wettbewerber zu behindern (40 Prozent). Nur in 21
Prozent der Fälle werden Abmahnungen nach Einschätzung der Händler auch aus
einem berechtigten Interesse an der Beseitigung eines Rechtsverstoßes
ausgesprochen. Der entstehende finanzielle Schaden wird von 42 Prozent der
Händler als erheblich und von 10 Prozent sogar als existenzbedrohend
eingestuft. Insgesamt sprechen sich 93 Prozent der Online-Händler  für
eine Änderung des bestehenden Rechtsrahmens aus, damit missbräuchliche
Abmahnungen in Zukunft besser verhindert werden können.  Die Händler
fordern insbesondere eine Reduzierung der mit einer Abmahnung verbundenen
Kosten (85 Prozent) sowie eine Einschränkung des Kreises der Abmahnberechtigten
(64 Prozent).


Ergebnisse der aktuellen
Studie
 

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