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Die Morgenrituale der Deutschen

Datum: 11.07.2016Quelle: myMarktforschung.de; Grafik: ebd. Ort: Hamburg

Das Institut myMarktforschung.de hat im Rahmen einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Ende Mai bis Anfang Juni 1.058 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren zu ihren morgendlichen Ritualen online befragt. Dabei wurden neben allgemeinen Gewohnheiten auch Unterschiede zwischen Berufstätigen und Nicht-Berufstätigen, Altersgruppen und Geschlechtern untersucht.

An Werk- und Arbeitstagen hat Körperhygiene nach dem Aufstehen die höchste Priorität für die Deutschen: Für drei Viertel ist das Zähneputzen eine der ersten Amtshandlungen, und für mehr als jeden Zweiten zählt eine morgendliche Dusche zur Routine. Während für fast die Hälfte der Hessen das morgendliche Duschen/ Baden zum Wachwerden gehört, ziehen es weniger als vier von zehn Baden-Württembergern ins erfrischende Nass. An frische Unterwäsche und Socken denken an Werk- und Arbeitstagen mindestens zwei Drittel aller Befragten. Für vier von zehn Frauen gehört zudem das Schminken zum morgendlichen Ritual, während ebenso viele Männer frisch rasiert in den Tag starten.

Sachsen-Anhalter brauchen gleich ihren Kaffee
Ohne Kaffee kommen bundesweit sechs von zehn Deutschen morgens gar nicht erst in Schwung, dabei sind etwas mehr als die Hälfte der Kaffeetrinker Frauen. Auffällig sind auch hier die regionalen Unterschiede: Während gut drei Viertel der Sachsen-Anhalter direkt nach dem Aufstehen auf die Koffeinzufuhr schwören, tun es ihnen nur vier von zehn Bayern gleich. Zwei Drittel aller Kaffeetrinker nehmen sich auch an Werk- und Arbeitstagen Zeit, um zu frühstücken.

Jeder fünfte Berufstätige ist nach dem Aufstehen bereits in sozialen Netzwerken aktiv: Für jeden Dritten geht morgens einer der ersten Griffe zum Smartphone, um Mails zu checken. Je älter die befragten Berufstätigen, desto häufiger hören sie nach dem Aufstehen Radio und desto seltener nutzen sie das Smartphone.

Wer putzt wann seine Zähne?
Am Wochenende oder freien Tagen lassen es die Deutschen überwiegend langsamer angehen: Handlungen, die für ein frischeres Aussehen sorgen, treten in den Hintergrund, dafür wird dem Frühstück nun weit mehr Zeit für einen entspannten Start in den Tag eingeräumt. Die Zahnärzte wird es freuen: Morgendliches Zähneputzen spielt für die berufstätigen und nicht-berufstätigen Deutschen eine nahezu gleich große Rolle. Uneinigkeit scheint lediglich über den richtigen Zeitpunkt zu herrschen: 45 % putzen nach dem Frühstück Zähne, 42 % davor. Ein geringer Anteil von knapp 5 % hat angegeben, seine Zähne weder vor noch nach dem Frühstück zu putzen.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de

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