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Datum: 29.04.2013Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V.

Berlin. Auch in 2012 erwies sich das Deutsche Bäckerhandwerk
als stabile Säule des deutschen Mittelstandes. Steigende Umsatz- und
Beschäftigtenzahlen je Betrieb zeichnen ein positives Bild der aktuellen
Wirtschaftslage. Trotz des verstärkten Wettbewerbs auf dem
Backwarenmarkt konnte sich das Bäckerhandwerk als unangefochtener
Marktführer im Außer-Haus-Markt (991,1 Mio. Besucher) behaupten. Und
auch kulturell blickt das Bäckerhandwerk optimistisch ins Jahr 2013: Mit
dem "1. Tag des Deutschen Brotes" begeht das Bäckerhandwerk am 12. Juni
die feierliche Premiere des in Zukunft alljährlich stattfindenden
Festtages und untermauert die Bedeutung des traditionsreichen Gewerbes
sowie der deutschen Brotvielfalt.

"Angesichts der Krise sind wir
mit den Wirtschaftszahlen des vergangenen Jahres zufrieden, allerdings
stellen die sinkenden Auszubildendenzahlen nach wie vor eine
Herausforderung für uns dar", betont Präsident Peter Becker. Die Anzahl
der Auszubildenden ist zwischen 2005 und 2011 um 14,2% auf 29.808
zurückgegangen. Um mehr Jugendliche für das Traditionshandwerk zu
begeistern, setzt der Zentralverband seit 2011 auf schlagkräftige
Nachwuchskampagnen. Mit mehr als 50.000 Fans gilt "Back Dir Deine
Zukunft" als erfolgreichste Nachwuchskampagne, die je von einem
deutschen Verband gestartet wurde.

Der Brotkorb der Deutschen

Die
deutsche Brotlandschaft ist einzigartig: Mehr als 3.000
Brotspezialitäten zählt das weltweit erste Brotregister, das zur
Anerkennung der deutschen Brotkultur als immaterielles Kulturerbe durch
die UNESCO beitragen soll. Welches Brot dem Deutschen das Liebste ist,
darüber geben die Verkaufszahlen des Jahres 2012 Aufschluss: Mit 31,8 %
ist das Mischbrot auf Platz 1, gefolgt von Toastbrot und Broten mit
Körnern und Saaten. Unter dem Kleingebäck geht das Weizenbrötchen mit
51,4% als klarer Sieger hervor. "Kleinbackwaren gewinnen zunehmend an
Bedeutung", betont Präsident Peter Becker und verweist auf die
Spitzenposition von Backwaren im Außer-Haus-Markt.

Energiewende: Steuerfinanzierung statt EEG-Umlage

Eine
endgültige Abkehr von der EEG-Umlage, das ist die Forderung des
Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.: "Die
Umlage-Finanzierung stellt eine existenzielle Bedrohung für unsere
stromintensiven Handwerksbetriebe dar. Wenn sich nicht bald etwas
ändert, stehen uns Kündigungen und Betriebsschließungen bevor", mahnt
Präsident Peter Becker. Der Zentralverband befürwortet eine
Steuerfinanzierung der Energiewende. Mit ihr könnte die Energiewende
gerecht, nachhaltig und für alle bezahlbar finanziert werden. 

 

mp, RbB

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