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Besser sauber als billig

Datum: 28.06.2016Quelle: Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ); Foto: Colourbox.de Ort: Stuttgart-Bad Cannstatt

Deutsche Verbraucher machen die Urlaubsqualität im In- und Ausland vor allem an Hygienestandards fest. Sauberkeit ist das Top-Kriterium, bei dem sie keine Qualitätsabstriche hinnehmen möchten (Platz 1 mit 71 %) – gefolgt von einem guten Preis-Leistungsverhältnis (Platz 2 mit 57 %) und dem Aspekt Gastfreundschaft / freundliches Personal (Platz 3 mit 44 %). Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) zum Thema „Qualität im Urlaub“. Gutes Essen macht das Urlaubsglück für 40 % (Platz 4) der Befragten perfekt.

Weniger Wert legen die Befragten hingegen auf allgemeine Serviceaspekte von Dienstleistern vor Ort (Platz 6 mit 17 %). Auch eventuelle Sprachbarrieren spielen eine untergeordnete Rolle. Nur 9 % würden keine Qualitätseinbußen bei deutschsprachigem Servicepersonal akzeptieren (Platz 8).

Urlaub in Deutschland – bequem und sauber
Deutsche verbringen ihren Urlaub gerne im eigenen Land. Hauptausschlaggebend dafür ist für die Mehrheit der Befragten die unkomplizierte und schnelle Anreise (Platz 1 mit 56 %). Auch spielt die Sauberkeit eine wichtige Rolle (Platz 2 mit 38 %). Entsprechend hohe Standards machen aus Sicht der Befragten den Urlaub in Deutschland besser als den im Ausland. Ein weiterer Pluspunkt sind die landschaftliche Schönheit und die Ausflugsmöglichkeiten im eigenen Land (Platz 3 mit 35 %). Nur 8 % können einem Urlaub in Deutschland generell nichts abgewinnen. Sie sehen keine Vorteile und verbringen den Urlaub lieber im Ausland.

Für ein Drittel der Befragten ist der Qualitätsstandard eines Urlaubs in Deutschland im Laufe der Jahre gleich geblieben (35 %), für knapp die Hälfte hat er sich verbessert (44 %).

Keine Scheu vor Beschwerden
Sechs von zehn Befragten waren im Urlaub im In- oder Ausland schon einmal von Qualitätsmängeln betroffen (60 %). Der Großteil dieser Gruppe scheut sich in einem solchen Fall nicht vor einer Beschwerde – und hat in der Regel Erfolg. Knapp drei Viertel der Befragten, die Qualitätsmängel zur Sprache brachten, kamen damit durch (71 %). Knapp ein Viertel der Betroffenen nahm Qualitätseinbußen allerdings einfach hin (24 %), unter anderem, weil sie der Meinung sind, dass Beschwerden generell nichts bringen oder ihnen diese peinlich sind.

www.dgq.de

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