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Datum: 31.01.2013Quelle: AMI

Bonn. Im Januar ging es für den deutschen Agrarrohstoff-Index weiter abwärts. Gegenüber dem Dezember dürfte er nach Berechnungen der Agrarmarkt Informations-GmbH 2,4 Punkte auf 147,6 Zähler eingebüßt haben.
Erstmals seit Oktober 2012
schloss der AMI-Index wieder unterhalb der 150-Punkte-Marke. Dennoch blieben
die Preise der 13 wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe um 9
Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Nach Einschätzung der AMI-Marktexperten
wird im Verlauf des Februars mit leicht steigenden Erzeugerpreisen bei
Schlachtschweinen und Kühen gerechnet. Trotz des eher knappen Angebots scheint
der Preis bei Jungbullen aber ausgereizt zu sein. Infolge der abwartenden Nachfrage gerieten die Getreidepreise in den
vergangenen Wochen zwar etwas unter Druck, doch aufgrund des knappen
Getreideangebots ist wohl bis zur Ernte 2013 mit festen Preisen zu rechnen. Anfang 2013 bewegen sich die
Milchpreise auf einem für die Jahreszeit vergleichsweise hohen Niveau. Dennoch
werden die saisonal üblichen Korrekturen der Molkereien dazu führen, dass die
Milcherzeuger etwas weniger Geld erhalten dürften als noch zum Ende des Jahres
2012.

 

 

mp, RbB

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