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Abfallmengen reduzieren

Datum: 14.07.2014Quelle: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Rheinl Ort: Mainz

Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit gehören Müllvermeidung und Abfallmanagement zu den Topthemen der Außer-Haus-Verpflegung. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz hat anhand einer Analyse die unvermeidbaren und vermeidbaren Verluste entlang der Wertschöpfungskette ermittelt und Empfehlungen zur Verringerung vermeidbarer Verluste erarbeitet.

Ein Arbeitskreis aus Mitgliedern relevanter Erzeugergruppen hat sich seit Dezember 2012 zunächst mit der Definition beschäftigt, demnach gilt als Lebensmittelverlust, “wenn erzeugte Nahrungsmittel als solche nicht verwendet werden und darüber hinaus auch keine alternative Nutzung, wie die Verarbeitung zu Futtermittel zur Verfügung steht”. Lebensmittel, die zu Tierfutter verarbeitet werden oder der Biogaserzeugung dienen, werden dabei nicht zu den Verlusten gezählt. Dieser Definition zufolge sind die Verluste bei Erzeugern und Verarbeitern in Rheinland-Pfalz eher gering.

Das Augenmerk des Arbeitskreises konzentrierte sich daher auf die Möglichkeiten, die in Rheinland-Pfalz erzeugten Produkte auch den Menschen zur Nahrung verfügbar zu machen und Verluste zu minimieren. Nur wenn dies nicht möglich ist, werden die Produkte z. B. als Futtermittel weiterverarbeitet.

Folgende Ansätze wurden dabei u. a. erarbeitet:

– eine enge Zusammenarbeit zwischen Handel und Erzeugern, um den Anteil der Produkte zu verringern, die aufgrund von Normabweichungen (z. B. krumme Gurken) erst gar nicht geerntet werden

– eine Verringerung von Lager- und Transportverlusten durch verbesserte Schulung und bessere Lager-/Kühltechnik

– die Schaffung geeigneter Strukturen, um lokale Wertschöpfungsketten und damit eine möglichst weitreichende Nutzung zu ermöglichen

Bei der Verwertung nicht normgerechter Lebensmittel können auch Betriebe der Außer-Haus-Verpflegung einen Beitrag zur besseren Verwertung von Lebensmitteln leisten. Mit Menünamen wie “Krummer Gurken Salat” oder “Spargelbruch-Suppe” und einer entsprechenden Erklärung können diese ihre Tischgäste über ihr Engagement informieren. Neben positiver Aufmerksamkeit fällt übrigens auch der günstigere Preis für sogenannte B-Ware positiv ins Gewicht.

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