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Gastro-Gruenderpreises

Top 10 des Deutschen Gastro-Gründerpreises

Datum: 12.02.2019Quelle: Hamburg Messe und Congress GmbH | Ort: Hamburg |

Ob die Rettung des Würstchens, Flüchtlingsintegration oder gesunde Fusion-Küche  – die Konzepte der Anwärter für den diesjährigen Deutschen Gastro-Gründerpreis sind ausgefallen und könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Preis wird gemeinsam von der Internorga, Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt, dem Netzwerk für Gastronomen Leaders Club Germany, und dem iPad-Kassensystem-Anbieter orderbird verliehen.  Aus der diesjährigen Vorauswahl der Top 30 haben sich überzeugende zehn Konzepte bei der Jury durchgesetzt.

Während sich das Restaurant Sieben aus Lingen per Social Media Voting einen Platz in den Top 10 sichern konnte, wurden die übrigen neun Konzepte mit den meisten Jurystimmen ausgewählt. Am 14. Februar behaupten sich die Kandidaten in Hamburg vor einer Expertenjury und stellen ihre Gründungskonzepte vor. Unter den Juroren, die über die fünf Gewinner des Deutschen Gastro-Gründerpreises abstimmen, sind bekannte Gesichter wie die Bäckerin und Bestsellerautorin Cynthia Barcomi, Köchin und Kochbuchautorin Sophia Hoffmann, sowie Gastronom Patrick Rüther, der als Mitgründer der Tellerrand Consulting seither erfolgreiche Konzepte wie unter anderem die Bullerei, Altes Mädchen und das ÜberQuell mit Axel Ohm entwickelt hat.

Zu den zehn Start-ups, die es in die engere Auswahl geschafft haben, gehören:

Pokerria – Sushi Burritos

Burrito trifft auf Sushi und Poke Bowl  – Die Pokerria bringt den Foodtrend der japanisch, hawaiianisch und mexikanischen Fusion-Küche nach Hamburg und bietet seine gesunden Rollen sowohl im Restaurant als auch per Cateringservice an.

Holycrab

Die „kulinarischen Schädlingsbekämpfer” von Holycrab verwandeln den invasiven Amerikanischen Sumpfkrebs, der mittlerweile die Berliner Fauna und Flora bedroht, in hyperlokales Gourmet-Street-Food.

Sieben

Das Restaurant Sieben aus Lingen möchte Schluss machen mit unnötiger Lebensmittelverschwendung. Deshalb bietet es sieben wechselnde Hauptgerichte, für die ein neues Gericht nachrückt, sobald ein anderes ausverkauft wurde.

Über den Tellerrand Café

Im Münchener Café Über den Tellerrand wird Essen zum Integrationsprojekt. Das Café versteht sich als Sozialunternehmen und Begegnungsstätte. Darin kochen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung miteinander und Gäste und Mitarbeiter  lernen voneinander.

Wurst Case Szenario

Deutsches Soulfood: Mit Respekt vor dem Handwerk bietet das Wurst Case Szenario in Köln Wurstspezialitäten regionaler Metzgereien. Sie servieren diese zusammen mit Fritten, sauren Gurken und Salat.

Weitere Konzepte

Bar&Brot

Traditionell hergestellt und regional produziert  – Das Bar & Brot aus Kleve reift seine Spirituosen im hauseigenen Fasslager und setzt diese in Form exklusiver Drinks, begleitet von selbstgebackenem Brot, in Szene.

Mad Dogs

Für Mad Dogs sind Hot Dogs eine Lebenseinstellung. Mit Kreationen rund um zehn verschiedene Würste, beweist dieses Kölner Restaurant, dass Hot Dogs alles andere sind als nur ein schneller Happen zwischendurch.

Neue Republik Reger

Pflanzenbasiertes Streetfood meets humanistische Mikronation. Die Neue Republik Reger aus Berlin ist ein Bar- und Restaurantprojekt. In diesem werden neben dem Essen auch Veranstaltungen für und mit dem Kiez organisiert.

Pâtlairs – Pâtisserie & Streetfood

In der mobilen Pâtisserie im Streetfood-Style aus Biebergemünd können Gäste die Entstehung der süßen Köstlichkeiten live miterleben. Neben einem hohen Anspruch an Handwerk und Qualität, steht die Natürlichkeit der Zutaten im Vordergrund.

The Other 70

The Other 70 aus Kleve ist ein Konzept rund um das Thema Fitness-Ernährung. Es versteht sich als Partner für die zielgerichtete und ausgewogene Ernährung seiner Gäste. Das Konzep ist auf Muskelaufbau, Ausdauer oder Gewichtsreduktion ausgelegt.

Die Gewinner-Prämien

Die fünf Gewinner, die sich für das Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises auf der Internorga qualifizieren, dürfen sich bereits jetzt über Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro freuen. Diese werden unter anderem unterstützt von Partnern wie Coca-Cola European Partners und Unibail-Rodamco-Westfield Germany. So wird ihnen über die nachfolgenden zwölf Monate ein Jurymitglied als Mentor zur Seite gestellt. Sie erhalten jeweils eine zweijährige Leaders Club-Gastmitgliedschaft, ein orderbird Gastrokassen-Gesamtpaket inklusive Lizenz, ein professionelles Fotoshooting und mediale Unterstützung, Gründungsberatung sowie Vega- und Melitta-Gutscheine im Gesamtwert von 1.500 Euro.

Die fünf Gewinner präsentieren ihre Konzepte live auf der diesjährigen Internorga  (15. März, 15.00 Uhr, Saal Chicago). Das Fachpublikum wählt vor Ort per Abstimmung den Hauptgewinner. Der Hauptgewinner erhält zusätzlich 10.000 Euro Startkapital, eine 40-stündige Beratung im Wert von 5.000 Euro durch den Leaders Club Deutschland sowie eine 4-tägige Trendreise von Radeberger nach New York.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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