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Intergastra Fachkongress zu Digitalisierung

Datum: 06.02.2018Quelle: Redaktion GVmanager Ort: Stuttgart

„Wir müssen in Grautönen denken und nicht in Schwarz/Weiß“, erklärte Dieter Mailänder von mailänder marketing Foodservice Fachagentur beim Intergastra Fachkongress am 05.02.2018. Diesen hat die Messe Stuttgart gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschland, dem Dehoga Baden-Württemberg, dem Rieber Flagship Speisewerk und dem Fachmagazin GVmanager veranstaltet. Digitalisierung hat gute und schlechte Seiten und wenn durch Nachdenken und Abwägen ein anständiger Rahmen gestaltet werden kann, wird sie zur Chance. Deutlich machte Dieter Mailänder aber vor allem, dass es keinen Stillstand geben darf und auch keine Verweigerung des Themas.

Durch den Fachkongress mit dem Titel „Digitaler, individueller, mobiler – Chancen für die Prozessoptimierung und Wirtschaftlichkeit in Profiküchen“ führte die Chefredakteurin des Fachmagazins GVmanager Claudia Kirchner, die gemeinsam mit Karl Haaf, Ehrenvorsitzender des Verbands der Köche Deutschland, die Veranstaltung eröffnete. Andreas Müller vom Rieber Flagship Speisewerk in Ludwigsburg stellte das Konzept der digital vernetzten Küche vor, das die Kongressbesucher am Abend selbst noch besichtigen konnten. Für ihn ist Digitalisierung vor allem dann wichtig, wenn dadurch der Koch soweit entlastet ist, dass er sich um seine Gäste am Tisch kümmern kann.

Digitalisierung im Topf

Nach der Pause lieferten sich Vater Günther und Sohn Stefan Lehmanns ein provokantes Frage-Antwort-Spiel. Die Lehmanns-Gastronomie lässt sich nämlich buchstäblich in die Töpfe schauen. Die Küche ist live im Internet zu verfolgen. „Sohn, warum tust du das eigentlich?“ Stefan Lehmanns Antwort darauf lesen Sie in der kommenden Ausgabe des GVmanager. Einen ebenfalls visionären Ansatz in Richtung Digitalisierung stellten Christiane Bausback von N+P Industrial Design und Helmut Ramsauer von Spinpartners vor. Die Verpflegung der Zukunft? Auf dem Weg mit dem Auto zum Geschäftstermin wartet das Lieblingsessen bereits im Fahrzeug, wo ganz gemütlich gespeist werden kann. Der Vorteil: Hier können sehr viele Branchen mitmischen. Vor allem im Food bzw. Foodservice-Bereich.

Zu Besuch bei Urbanhabor

Abends hatten die Kongressteilnehmer die Möglichkeit, das Urbanhabor des Speisewerks in Ludwigsburg zu besichtigen. Selbstverständlich wurden sie dabei auch anständig verpflegt – nach der Podiumsdiskussion zum Thema, was bezüglich der Digitalisierung Vision und Wirklichkeit ist. Im Anschluss referierte Dr. Meinhard Forkert noch über das Bau- und Architektenrecht. Bei typisch schwäbischen Speisen wie Maultaschen konnten die Teilnehmer sich noch über den Tag austauschen.

Mareike Knewitz / Gastroinfoportal

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