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Mehrweg statt Müll

Datum: 11.12.2020Quelle: Recup | Fotos: Recup Ort: München

Das Denken in Kreisläufen ist das Prinzip der Zukunft: Wiederverwenden statt Wegwerfen schont Ressourcen und verbessert die Umweltbilanz, z. B. mit dem Mehrwegpfandsystem Rebowl von Recup. In der Corona-Krise bieten viele Gastronomen Liefer- und Mitnahme-Möglichkeiten an und gestalten das mithilfe des Pfandsystems Rebowl nachhaltig. Um Müll zu vermeiden, braucht kein Kunde eigenes Geschirr mitzubringen, denn gegen 5 Euro Pfand lassen sich Pasta, Suppe & Co. aus den grünen, runden Mehrweg-Schalen genießen. Die zu 100 % recyclebaren PP-Schüsseln sind mindestens 200 Mal wiederverwendbar, reduzieren Verpackungsmüll und erübrigen den Verbrauch von Einweggeschirr. Zusatzausstattung wie Warenscanner sind unnötig.

5 Euro Pfand

Das System funktioniert ohne App und Online-Registrierung. Bis auf das Einbuchen des Pfandeinsatzes bleibt der eingespielte Verkaufsprozess unberührt – dieser wurde mit dem glatten Betrag von 5 Euro so gewählt, dass kein Wechselgeld anfällt. Nach dem Gebrauch geben die Kunden benutzte Schalen bei jedem beliebigen Rebowl-Partnerbetrieb zurück, der diese hygienekonform reinigt. Schalen, die am Ende ihres Produktzyklus stehen, werden während des Prozesses aussortiert und recycelt. „Erst wenn die Wiederverwendung über dem Wegwerfen steht, hat unsere Umwelt die Chance, dass es rund läuft“, betont einer der beiden Firmengründer, Florian Pachaly. Gegründet hat er das Unternehmen 2016 mit Fabian Eckert.

Umweltzertifikat „Blauer Engel“

recupMit knapp 40 Mitarbeitern und über 5.200 Cafés, Restaurants, Bäckereien, Kiosken und Tankstellenstationen arbeitet das Recup-Team an der bundesweiten Erweiterung ihrer Pfandsysteme. Seit kurzem ziert das Umweltzertifikat „Blauer Engel“ das Recup-System für die Coffee-to-go-Becher. Bei „ressourcenschonenden Mehrwegbechersystemen“ bedeutet das etwa, dass Becher und -deckel keine Melaminharze und Polycarbonat-Kunststoffe, die Bisphenol A freisetzen können, enthalten dürfen. Außerdem muss ihre Langlebigkeit nachweisbar sein und eine Lebensdauer von mindestens 500 Spülgängen aufweisen. Die notwendigen Kriterien werden alle drei bis vier Jahre vom Umweltbundesamt überprüft, um der fortschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen. Zugleich fordert dieses von den Unternehmen, innovativ zu bleiben und ihre Produkte umweltfreundlicher zu gestalten. Weitere Informationen zu diesem System hier unter diesem Klick.

Marco Theimer / Gastroinfoportal

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