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Druck auf Subway wächst

Datum: 11.02.2020Quelle: Albert Schweitzer Stiftung | Foto: John Towner on Unsplash | Ort: Berlin

Mit der Aktionsreihe “Aufstand der Hühner” protestieren Tierschützer dagegen, dass Subway Fleisch von Hühnern verkauft, die unter tierquälerischen Bedingungen gehalten werden. Die Aktivisten wollen Mitte Februar fast 130.000 Unterschriften einer entsprechenden Petition gegen das Unternehmen an die Geschäftsführung übergeben. Subway sträubt sich seit Jahren, machbare Verbesserungen für die Tiere bei seinen Lieferanten durchzusetzen.

Proteste geplant

Für den 13. Februar planen die Aktivisiten Prosteste vor der Deutschlandzentrale in Köln. Im Laufe des Nachmittags werden Hühner und Tierschützer zudem die Subway-Filiale am Chlodwigplatz 7 aufsuchen. Bereits zwei Tage zuvor, am 11.02., ist die Europazentrale von Subway in Amsterdam Ziel der Proteste. Die Aktionen sind Teil einer europaweiten Kampagne unter der Leitung der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und werden in den folgenden Tagen in zahlreichen Städten in ganz Europa fortgesetzt.

20 Tierschutzorganisationen gegen Subway

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt fordert gemeinsam mit 19 anderen Organisationen aus 14 Ländern Subway auf, seine Tierschutzstandards für sogenannte Masthühner zu verbessern. Seit zwei Jahren versuchen sie schon, das Unternehmen in Gesprächen dazu zu bewegen, sich der Europäischen Masthuhn-Initiative anzuschließen. Doch der mit 42.000 Restaurants größte Franchisegeber der Welt weigert sich hartnäckig – obwohl Subway in den USA und in Kanada bereits seit 2017 Mitglied einer ähnlichen Initiative für Masthühner ist.

Die Europäische Masthuhn-Initiative

Die Europäische Masthuhn-Initiative wurde von der Albert Schweitzer Stiftung und rund 30 weiteren Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen, um den schlimmsten Problemen in der Hühnermast entgegenzuwirken. Ihr Ziel ist die flächendeckende Umsetzung höherer Mindeststandards für sogenannte Masthühner in ganz Europa. Über 260 Unternehmen, darunter KFC, Pizza Hut oder Nestlé, haben sich bereits der Initiative angeschlossen.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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