x
Mit dem Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021 zeichnet das BMEL zum sechsten Mal Projekte aus, die dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Bewerbungen sind bis 13. November möglich.

Bewerben für den Bundespreis 2021

Datum: 06.10.2020Quelle: BMEL | Ort: Bonn

Die Bewerbungsphase für den Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021 läuft noch bis zum 13. November 2020. Gefragt sind wieder neue, kreative Projekte und Aktivitäten, die die Lebensmittelverschwendung reduzieren, für Lebensmittelwertschätzung werben und so zum Klimaschutz beitragen. Mit dem Preis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits zum sechsten Mal herausragende Projekte und Initiatoren aus, die sich mit ihren Ideen und Aktivitäten erfolgreich für die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung einsetzen.

„Jedes Lebensmittel, das unnötig im Müll landet, ist eines zu viel. Ressourcen und Wertschätzung gehen verloren“, erklärt Bundesministerin Julia Klöckner. „Deshalb haben wir uns verpflichtet, die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf zu halbieren und entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette zu reduzieren. Mit unserer Nationalen Strategie gegen Lebensmittelverschwendung gehen wir das an. Und wir schaffen mit zahlreichen Maßnahmen gesellschaftliches Bewusstsein.“ Ein zentraler Baustein sei dabei des Bundespreis.

Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021

Ausgezeichnet werden Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in den Kategorien:

  • Landwirtschaft & Produktion
  • Handel
  • Gastronomie
  • Gesellschaft & Bildung
  • Digitalisierung

Eine Expertenjury bewertet die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement, Erfolg und Vorbildwirkung. Zudem vergibt die Jury auch 2021 wieder Förderpreise, die mit insgesamt 15.000 Euro dotiert sind, für Konzepte und Projekte in der Start- oder Entwicklungsphase.

Bewerbung einsenden

Die Bewerbungsphase für den Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2021 endet am 13. November 2020. Die Bewerbungsunterlagen und eine Checkliste finden Interessierte auf der Website zum Bundespreis. Hier geht’s zur Anmeldung.

Im Februar 2021 tagt die Jury und anschließend werden die Nominierten bekannt geben. In diesem Zeitraum werden die Teilnehmer auch über ihre potenzielle Nominierung informiert. Im Mai 2021 gibt Bundesernährungsministerin Julia Klöckner die Gewinner dann im Rahmen einer Preisverleihung in Berlin bekannt.

Preisträger des Bundespreises 2020

Den Bundespreis 2020 „Zu gut für die Tonne“ haben im Bereich Digitalisierung Delicious Data und fünf Studenten-/Studierendenwerke für das Projekt „Gemeinsam gegen Überproduktion in Mensen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz” erhalten.

In der Kategorie Gastronomie wurde 2020 das nachhaltige Gastronomiekonzept der MAN Energy Solutions SE „Foodversity“ ausgezeichnet, mit dem Verpackungsmüll und Lebensmittelabfälle in der Mitarbeiterversorgung standortübergreifend reduziert werden konnten. Die Jury lobte die Einbindung von Zulieferern und internem Gastronomiepersonal und sieht großes Nachahmungspotenzial

Redaktion Gastroinfoportal

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Hoga 2021 findet statt Bayerns Gastgebermesse Hoga findet nach Angaben des Veranstalters wie geplant vom 7. bis 9. Februar 2021 in der Messe Nürnberg statt. Die Messe bündel...
Wie nachhaltig ist die Branche? Mit einer großen Umfrage unter Gastgebern und Lebensmittelproduzenten wollen wir herausfinden, welche Rolle Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt spielt ...
Bau und Betrieb von Großküchen – Planungstipps Unter strengen Hygieneauflagen fand am 15. und 16. September 2020 die 6. Fachkonferenz „Bau und Betrieb von Großküchen und Betriebsgastronomie 2020“, ...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Send this to friend