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Verbraucherzentrale NRW Verpackungen

Keine Chance für Keime und Co.

Datum: 22.01.2019Quelle: Inhalt: Verbraucherzentrale NRW | Foto: Colourbox.de | Ort: Düsseldorf |

Weniger Verpackungen sind ein Plus für die Umwelt. Immer mehr Kunden nehmen diesen Grundsatz ernst und nehmen deshalb eigene Behältnisse zum Abpacken frischer Waren mit.

An der Theke ist jedoch noch oft Schluss mit den guten Vorsätzen. Denn die Hygienevorschriften beim Verkauf sind streng. So ist das Herüberreichen von mitgebrachten Boxen meist tabu, weil Käufer nicht garantieren können, dass die Behältnisse sauber sind. Hygienehüter sehen die Gefahr, dass Keime und Co. von Kunden-Boxen auf die frischen Lebensmittel übergehen können. „Gemäß dem Motto ‚Der beste Verpackungsmüll ist der, der gar nicht erst entsteht‘ sind pfiffige Mittel und Testversuche von Anbietern auf dem Vormarsch, die die verpackungsarmen Kundenwünsche berücksichtigen“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

Vorbildliche Praktiken…

…die zum Nach- und Mitmachen in puncto Abbau von Verpackungen animieren:

  • Absolute Hygiene ist Pflicht. Rechtlich können Kunden nicht darauf pochen, dass eigene Behältnisse mit den Waren befüllt werden. Bieten Unternehmen dennoch einen solchen Service an, muss das Personal penibel darauf achten, dass benutzte Messer, Zangen oder Löffel nicht mit der mitgebrachten Verpackung der Kunden in Berührung kommen.
  • Befüllen eigener Behältnisse: Ist das Einhalten dieser Vorschriften für das Mitbringen eigener Verpackungen kein Thema, dürfen Mitarbeiter unverpackte Waren über die Theke reichen. Kunden verstauen diese dann selbst in eine Box oder einen Beutel. Kunden können ihr Behältnis auch auf einem Tablett auf die Theke stellen und dort befüllen lassen. Oder der Verkäufer nimmt das Tablett entgegen und packt die Ware hinter der Theke in den mitgebrachten Behälter.
  • Mehrweg-Verpackungen machen Schule: Coffee-to-go-Becher etwa werden mittlerweile in vielen Cafés, Mensen und Bäckereien bereitwillig mit der gewünschten heißen Kaffee- oder Kakaospezialität befüllt.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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