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Das BMEL unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die alternative Proteinquellen für die menschliche Ernährung erschließen und einsetzen. Fleischersatzprodukte

Forschungsaufruf zu alternativen Proteinquellen – #spürbargrün

Datum: 30.11.2021Quelle: BLE | Bild: Colourbox.de/Poring | Ort: Bonn

Im Programm zur Innovationsförderung (Modul A) und in der Eiweißpflanzenstrategie (Modul B) unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die alternative Proteinquellen für die menschliche Ernährung erschließen und einsetzen. Projektskizzen können bis zum 23. Februar 2022 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.

Produktvielfalt an alternativen Proteinquellen

Ziel der Förderinitiative ist es, eine hohe Produktvielfalt an alternativen Proteinquellen für die menschliche Ernährung verfügbar zu machen. Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind dazu aufgerufen nachhaltige und verbraucherorientierte Produkte, Verfahren, Technologien und Konzepte zu entwickeln. Dabei sollen die ernährungsphysiologische Wertigkeit, die ressourcenschonende Verarbeitung, die Lebensmittelsicherheit sowie die sensorischen und technologischen Eigenschaften berücksichtigt werden.

Potentiale alternativer Proteinquellen

Alternative Proteinquellen spielen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine zunehmende Rolle – sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Proteinversorgung und damit zur Ernährungssicherung. Denn: Die stetig wachsende Bevölkerung muss trotz begrenzt verfügbarer Ressourcen und Ernten, die von zunehmend auftretenden Wetterextremen beeinflusst werden, ernährt werden. In westlich geprägten Ländern steigt zudem der Konsum veganer und vegetarischer Lebensmittel und Menschen legen bei ihrer Ernährung zunehmend Wert auf Nachhaltigkeitsaspekte.

Daher ist es essenziell, alternative Proteinquellen zu erschließen und ihre Potenziale für ein breites Spektrum von Anwendungen in der Ernährungswirtschaft zu nutzen. Die Bandbreite alternativer Proteinquellen ist groß: Hierunter fallen beispielsweise Proteine auf pflanzlicher Basis (Leguminosen, Nüsse, Getreide), auf Basis von Algen, Pilzen und essbaren Insekten sowie Proteine, die durch zellbasierte oder fermentative Verfahren gewonnen wurden.

Bewerbungsfrist: 23. Februar 2022

Forschungseinrichtungen und Unternehmen können ihre Projektskizzen beim Projektträger BLE im Programm zur Innovationsförderung (Modul A) oder in der Eiweißpflanzenstrategie (Modul B) einreichen.

In Modul A sollte eine substanzielle Kooperation mit der Privatwirtschaft sichergestellt sein. In Modul B werden Vorhaben adressiert, die sich thematisch auf Leguminosen fokussieren.

Fleischersatzprodukte

Pflanzliche Ersatzprodukte sind bei Gästen und Verbrauchern gefragt. Am Markt gibt es bereits viele Alternativen auf Basis verschiedener Proteinquellen wie Erbsen, Sonnenblumen oder Pilzen. Doch was ist drin in derartigen Fleischersatzprodukten und gelingen diese mit möglichst wenig Zutaten und Zusatzstoffen? Lesen Sie mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe des GVMANAGER ab Seite 20.

Redaktion GastroInfoPortal

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